Wie eine Hofnachfolge, Umstrukturierung oder gar Betriebsaufgabe gemeistert werden kann und was dabei beachtet werden muss, stellt das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) vor. 

An der Artikelserie wirkten Landwirtschaftskammern, Verbände und andere Beratungsstellen mit. Ihr Tipp: Betriebe sollten sich schon drei bis vier Jahre vor der geplanten Übergabe an ihre Landwirtschaftskammern, Bauernverbände oder Landwirtschaftsämter wenden, um sich auf ihrem individuellen Weg beraten zu lassen.

Hofübergabe an Fremde und Hofsuche

Die Frage der Hofnachfolge ist ein intensiver Veränderungsprozess, der im Beitrag „Hofnachfolge: Ein Veränderungsprozess in fünf Schritten“ etwas grundsätzlicher betrachtet wird.

Doch was tun, wenn die Kinder den Hof nicht übernehmen möchten? Dass darin eine Chance liegt und wie dies angegangen werden kann, zeigt ein weiteres Kapitel: Vom offenen Gespräch in der eigenen Familie zur Suche nach einer geeigneten Nachfolge bis zur erfolgreichen Übergabe.

Der Artikel „Außerfamiliäre Hofübergabe“ richtet sich an die Menschen auf der „anderen Seite des Tisches“ – nämlich an diejenigen, die einen landwirtschaftlichen Betrieb suchen und führen möchten. Wie können sie die Suche angehen und den für sie passenden Betrieb finden?

Umstrukturierung: Den Fokus verändern

Ferienwohnung, Bauernhofpädagogik, Nebenerwerbslandwirtschaft – eine Umstrukturierung des Hofes bietet die Möglichkeit ihn für die nächste Generation attraktiver zu machen. Wie das gelingen kann, zeigen zwei Beispiele: Kinder, die den Hof nicht im Vollerwerb fortführen möchten, und solidarische Landwirtschaft zur Untermiete.

Rechtliche Fragen

Der Wechsel des Betriebes zur nächsten Generation unterliegt in der Landwirtschaft besonderen Regeln, beispielsweise im Erbrecht. Diese Regelungen unterscheiden sich zudem zwischen den Bundesländern. Wie sich die Situation im BGB-Erbrecht darstellt, verdeutlicht ein Beispiel im Artikel „Rechtliche Regelungen bei der Hofübergabe“.

Tipps für Beraterinnen und Berater

Damit Beraterinnen und Berater die außerfamiliäre Hofübergabe professionell begleiten können, hat die Projektgruppe „Sozioökonomische Beratung“ des Verbandes der Landwirtschaftskammern (VLK) verschiedene Modelle diskutiert. Die Ergebnisse sind in dem Beitrag „Außerfamiliäre Hofübergabe – wie arbeitet die Beratung?“ zusammengefasst und zeigen eine mögliche Vorgehensweise.

Die Artikelserie zur Hofnachfolge ist unter https://praxis-agrar.de/betrieb/betriebsfuehrung/hofuebergabe abrufbar.

Quelle: BLE

Bildquelle: BLE


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