Julia Klöckner fordert unbürokratische Hilfen für Landwirte und Winzer in den hochwassergeschädigten Regionen

    Es sind unfassbare Bilder von Leid, Verlust und Schaden in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, drückt ihr tiefes Mitgefühl aus und wird morgen mit Betroffenen in der Eifel zum Gespräch zusammenkommen. Insbesondere dankte sie neben den Hilfskräften auch den zahlreichen Bauernfamilien aus dem ganzen Land, die ihre Arbeitskraft, Traktoren und Gerätschaften zur Verfügung stellten für die Aufräum- und Hilfsmaßnahmen.

    Zahlreiche landwirtschaftliche Höfe und Felder sind von dem katastrophalen Hochwasser betroffen. Ernten, Maschinen, Scheunen, Keller sind überflutet, Winzerinnen und Winzer können nicht in ihre Weinberge. Aufgrund der Nässe zum Beispiel herrscht ein enormer Pilzerregerdruck in den Weinbergen, komplette Ernteverluste drohen.

    Bundesministerin, Julia Klöckner:

    „Hier bedarf es jetzt unkonventioneller Hilfen und unbürokratischer Organisation, zum Beispiel die schnelle Genehmigung des Einsatzes von Hubschraubern, um den Pilzbefall in den Griff zu bekommen. Den einzelnen Weingütern ist die Schädlingsbekämpfung selbst gar nicht mehr möglich. Straßen sind weitgehend unbefahrbar. Hier geht es um Stunden. Deshalb sind wir mit dem zuständigen Landesministerium in Kontakt.“

    Bundesministerin Klöckner betonte auch, dass sie sich im Rahmen des Soforthilfeprogrammes speziell auch für die Anliegen der Landwirtschaft einsetze, denn deren Arbeit sei die Grundlage für die regionale Versorgung der Bevölkerung.

    Quelle: BMEL
    Bildquelle: ML-Archiv

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