Ab dem kommenden Jahr unterliegen auch Granulatstreuer für die Pflanzenschutzanwendung, der Geräteprüfpflicht nach Richtlinie 2009/128/EG und unter Einhaltung des für uns zutreffenden Niederösterreichischen Pflanzenschutzmittelgesetzes. Das gilt natürlich NUR, wenn die Geräte auch tatsächlich Pflanzenschutzmittel, kurz PSM, ausbringen. Als Beispiel Schneckenkorn, dies gilt lt. PSM-Register als Pflanzenschutzmittel.

Jetzt ist es natürlich notwendig, dass man weiß, welches Mittel nun ein PSM ist und welches nicht. Denn eine Ausbringung von zB. Zwischenfrüchten, Untersaaten, etc. ist nach wie vor auch ohne Prüfplakette zulässig. Hierzu gibt es für jedes Land ein eigenes Register, welches online abgerufen werden kann. Ist das auszubringende Medium in dieser Liste angeführt, dann fällt es in die Kategorie PSM und das Ausbringungsgerät ist zu überprüfen.

Österreich:
https://psmregister.baes.gv.at/psmregister/faces/main?_afrLoop=659991532529110&_afr
WindowMode=0&_adf.ctrl-state=n9r7u750v_34

Deutschland:
https://www.bvl.bund.de/DE/04_Pflanzenschutzmittel/01_Aufgaben/02_ZulassungPSM/01
_ZugelPSM/01_OnlineDatenbank/psm_onlineDB_node.html

Europaweit:
https://www.eppo.int/ACTIVITIES/plant_protection_products/registered_products

Um der, im Wandel der Zeit, ändernden Politik Folge zu leisten, bietet die Firma APV nun Neugeräte, in der Spate Granulatstreuer, mit einem geeigneten Zertifikat an.

Granulatstreuer welche PSM ausbringen, müssen von einer autorisierten Werkstätte zertifiziert werden. APV ist ab sofort auch offiziell autorisiert und kann bei einem Neugerät die geforderte gültige Prüfplakette samt Prüfbericht werksseitig ausstellen. Dieses ist bis zur nächsten Überprüfung 3 Jahre gültig. Ein wesentlicher Vorteil beim Kauf eines geprüften Granulatstreuers, besteht darin dass dies die Rezertifizierung wesentlich erleichtert und auch in anderen Ländern anerkannt wird und somit zulässig ist.

Welches Gerät für die Schneckenkornapplikation ist nun das richtige für Ihren Betrieb?

Spezialist in der Schneckenkornapplikation ist der Zweischeibenstreuer ZS 200M4 mit einer Arbeitsbreite von 31m (Metarex), sowie einem Behältervolumen von 200 L. Der ZS kann in Front, sowie auch im Heck gefahren werden. Die Streuweite wird vom Traktorsitz aus über ein Steuermodul geregelt und kann auch im Betrieb angepasst werden. Neben der Grenzstreueinrichtung kann auch eine Abdrehprobe durchgeführt werden, sowie der restliche Tankinhalt per Knopfdruck entleert werden.

Wer einen kompakteren Streuer für Aufbauanwendungen etc. sucht, ist beim Einscheibenstreuer ES 100 M3 Special, sowie beim Multidosierer MDS 100 M1 gut beraten. Beide Streuer überzeugen durch Ihre gekrümmten Wurfschaufeln, welche Arbeitsbreiten von 28 m (Metarex) ermöglichen. Das Tankvolumen beträgt 100 L. Im Unterschied zum ES 100 M3 wird beim MDS 100 M1 das auszubringende Mittel über eine Säwelle dosiert. Die Säräder können je nach Anwendung angepasst werden.

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