Fehlender Niederschlag führt zu unterdurchschnittlichen Rübenerträgen

    Erste Ergebnisse der Strube D&S GmbH zu ihren Proberodungen zeigen, dass oft der Regen fehlt. Die lang anhaltende Trockenheit wird regional in sehr kleinen Rübenkörpern sichtbar. Bedingt durch derzeit extrem hohe Zuckergehalte, liegt der Zuckerertrag vielerorts über dem fünfjährigen Mittel.

    Jedes Jahr im August beginnt die Strube D&S GmbH mit den Proberodungen der Zuckerrübe. In sechs verschiedenen Regionen Deutschlands werden die Rüben gerodet und untersucht. Neben dem Zucker- und Rübenertrag werden auch der Blattertrag, die Anzahl Rüben je Hektar und andere Faktoren ermittelt.

    Auffällig ist, dass in fünf der sechs Regionen die bisherigen Niederschlagsmengen rund 100 Millimeter unter dem zehnjährigen Mittel liegen. Dies äußert sich insbesondere in Ochsenfurt, wo der Rübenertrag 42 Prozent unter dem fünfjährigen Mittel liegt. Auch der Blattapparat der Rüben spiegelt die sommerliche Trockenheit wider. So fallen die Blattgewichte über alle Regionen um durchschnittlich 32 Prozent geringer aus.

    Auch die Rübenertragszuwächse zwischen den Kalenderwochen 33 und 35 zeigen, dass oft der Regen fehlt: So kommen wir in Söllingen auf einen Zuwachs von 4 % (zehnjähriges Mittel: 25,4 %). Im Rheinland liegt der Zuwachs bei 14,5 % (10-jähriges Mittel: 21,2 %).

    Entgegen der Planung beginnen viele Werke doch später mit der Kampagne, um potentielle Ertragszuwächse noch mitzunehmen.

    Quelle: Strube D&S GmbH

    Bildquelle: ML-Archiv

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