Der Transformer VF von Horsch – neue Arbeitsbreiten und Ausstattung

    Der Transformer VF (VariableFrame) bildet die Basis der Hackgeräte aus dem Hause HORSCH. Ein Highlight des VF ist der voll integrierte Seitenverschieberahmen sowie die präzise Steuerung durch ein Kamerasystem. Außerdem verfügt er über große Variabilität bei den parallelogrammgeführten Werkzeugen.

    Transformer 6 VF Product Image 1

    Besonderes Merkmal des Transformer VF ist die kurze Bauweise der Maschine. Die voll in den Hauptrahmen integrierte Seitenverschiebeeinheit kann insgesamt 450 mm Weg machen, um den Reihen der Kultur gezielt zu folgen. Der kompakte Aufbau hilft Hubkraft zu sparen und mit kleineren Traktoren zu arbeiten. Zusätzlich erleichtert es die Arbeit am Seitenhang, da der Weg zwischen Schlepperhinterachse, Seitenführung des Transformer VF und den Hackwerkzeugen äußert gering ist und dadurch die Spurtreue maximiert wird.
    Als weitere Eigenschaft kommt die Variabilität des Transformer VF dazu. Der Rahmen mit innenliegendem Klemmprofil erlaubt es, Werkzeuge an jeder Stelle anzubringen und damit alle notwendigen Reihenabstände optimal zu bedienen.

    Den Transformer VF gibt es in den Arbeitsbreiten von 6 bis 12 m, wobei die Rahmenkonzepte mit 9 m und 18 m nun neu dazukommen. Besonders bei den 9 und 12 m Varianten ist es auch möglich, mit 6 bzw. 8 m Arbeitsbreite zu arbeiten. Die Zylinder der 180° Klappung liegen im Rahmen, um diese vor Beschädigungen zu schützen. Die Rahmenhöhe von 660 mm ermöglicht außerdem einen späten Einsatz in hohen Kulturen.

    Transformer 9 VF Product Image 8

    Das Parallelogramm sorgt für verschiedene Reihenabstände, die es mit dem Update auch mit 15 cm und 30 cm Abstand gibt. Insgesamt kann man mit dem Transformer VF so Reihenabstände von 15 bis 80 cm abdecken. Die Arbeitstiefe lässt sich simpel und ohne Werkzeug stufenweise einstellen. Zusatzwerkzeuge wie Kulturschutzscheiben und Kulturschutzbleche schützen die Pflanzen im frühen Wachstumsstadium. Die Fingerhacke und Häufelbleche dienen z.B. zur Unkrautbekämpfung in der Reihe.

    Transformer 6 VF Product Image

    Auch bei der Kameraausstattung setzt HORSCH auf bewährte Technik. Durch den wechselbaren Arbeitsmodus kann zwischen farbabhängiger 2D-Reihenerkennung auch zu der farbunabhängigen 3D-Reihenerkennung gewechselt werden. Dadurch ergibt sich ein großer Anwendungsbereich und auch schon kleine Pflanzen ab 2 cm können vom System erkannt werden.

    Die Vorteile durch das Ausstattungsmerkmal RowLift (SectionControl) sind unter anderem eine konstante Arbeitsqualität über das gesamte Feld sowie eine Fahrerentlastung. Außerdem werden die Überlappung und Bearbeitungslücken am Vorgewende auf ein Minimum reduziert. Optional sind doppelwirkende Hubzylinder für die Parallelogramme erhältlich, was einen noch höheren Schardruck und die Einstellung des Schardrucks während der Fahrt ermöglicht.

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    Optionale Ausstattung:
    Optional gibt es das Schar des Transformer VF auch in Hartmetallbeschichtung, was eine höhere Standzeit der Maschine bringt, oder auch wahlweise mit Nachlaufstriegel hinter jedem Parallelogramm. Die asymmetrische Anordnung des Hackaggregats lässt alternative Spurweiten beim Transformer 6 VF zu. Des Weiteren können zusätzlich zwei Kameras, eine links und eine rechts, angebracht werden, um auch unter anspruchsvollen Bedingungen mit einer automatischen Kamerasteuerung zu arbeiten. Zusätzlich kann der Kunde auch ein Beleuchtungsset für die Kamera wählen, um bei ungünstigen Lichtverhältnissen zu arbeiten.

    Quelle: HORSCH

    Bildquelle: HORSCH

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