Anbindehaltung – Zukunft bei der Privatmolkerei Bauer

    Wir haben für euch bei der Privatmolkerei Bauer nachgefragt wie Sie in Zukunft mit den Landwirten, die noch Milchvieh in Anbindehaltung haben, weiterarbeiten möchte?

    Hier nun die Antwort von Tobias Häusl (Leiter Rohstoffbeschaffung) im Wortlaut:

    Wir sehen es als unseren Auftrag, auch zukünftig all unseren Betrieben eine sichere Heimat zu einem fairen Milchpreis zu bieten. Dazu gehört auch, frühzeitig auf gesamtgesellschaftliche Tendenzen zu reagieren. Denn unabhängig von der Politik wird der Ruf der Verbraucher und damit auch der Druck des Handels immer größer, Produkte aus Lauf- und Kombinationshaltung herzustellen.

    Fest steht: Milch aus ganzjähriger Anbindehaltung wird in absehbarer Zeit nicht mehr vermarktbar sein.

    Wir möchten uns gemeinsam mit unseren Landwirten auf diese Situation vorbereiten. Aus diesem Grund haben wir uns zusammen mit den MEG-Vertretern zum Ziel gesetzt, bis Ende 2023 möglichst all unsere Anbindehalter auf die Laufstall- bzw. zumindest auf die Kombinationshaltung umzustellen.

    Eine solche Umstellung ist fraglos mit einem großen Aufwand verbunden, daher wird zudem über eine gewisse Karenzzeit nachgedacht. Um die Landwirte bei diesem wichtigen Umstellungsprozess zu begleiten, trägt die Privatmolkerei Bauer seit Jahresbeginn 2020 die gesamten Kosten der LKV-Haltungsberatung.

    Zudem haben wir eine Hofberaterin eingesetzt, um neben LKV- und Telefonberatung auch möglichst oft für unsere Landwirte als direkter Ansprechpartner der Molkerei vor Ort zu sein.


    Antwort von Tobias Häusl – Leiter Rohstoffbeschaffung und Leiter Rinderbesamung im Namen der Privatmolkerei Bauer vom 09.02.2021.

    Quelle: Tobias Häusl im Namen der Privatmolkerei Bauer

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