Versicherungsleistung und mangelnder Dokumentation bei Heubrand

    Haben Sie die Temperatur Ihrer Heuballen gemessen?
    Überwachung der Heu- und Strohbestände
    – Einfach und digital direkt aufs Handy mit HAYTECH

    Wenn Sie Heu und Stroh lagern, wissen Sie es: Die Überwachung der Temperatur ist unerlässlich für Ihre Sicherheit und für eine gute Qualität des Endprodukts.
    Hohe Temperaturen im frischen Heu sind ein Indikator für eine erhöhte Aktivität der Mikroorganismen, welche das Gut verderben und in den schlimmsten Fällen zur Selbstentzündung führen. Im Folgenden einen Leitfaden zur Heu-Erhitzung:

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    Versicherungen geben es vor: Da von Heu und Stroh eine hohe Brandgefahr ausgeht, ist bei der Lagerung solcher Ernteerzeugnisse besondere Sorgfalt erforderlich. Auch wenn keine einheitlichen Vorschriften bundesweit in Kraft sind, kann jeder nach §306f des StGB „Herbeiführung einer Brandgefahr“ bestraft werden.Wer die vertragliche Obliegenheit grob fahrlässig verletzt, läuft Gefahr, dass die Versicherung auf eine Leistungskürzung besteht. 

    Zur Dokumentation werden Heumess-Kalender zur Verfügung gestellt. Wer hat Zeit und denkt daran, diesemanuell auszufüllen? 

    Mit HAYTECH geht die Temperaturkontrolle einfach, digital und sicher.

    Das Funktionsprinzip:

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    Drahtlose Sonden stecken in den Heuballen und messen kontinuierlich die Temperatur im Kern. Ein Steuergerät, Basisstation genannt, empfängt die gemessenen Daten. Diese werden dann an die Quanturi App übermittelt. Die App, aufrufbar über quanturi.app, isteine intuitive Web-Anwendung und ist jederzeit über Tablet, PC oder Handy verfügbar. Wird die Alarmstufeüberschritten, so sendet das System eine SMS-Warnung auf das ausgewählte Smartphone.

    Mehrwert der App

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    Mit der übersichtlichen Grafik der Quanturi App haben Sie immer den Überblick über Ihr gesamtes Heulager. Auf einen Blick sehen Sie, ob es alles in Ordnung ist, und im Falle hoher Temperaturen, wo der Risikobereich sich befindet.

    Die Messungen erfolgen stündlich. Das System verarbeitet die Daten außerdem als Temperaturverlauf für jede Sonde für ein Jahr. Die Messdaten können zur Dokumentation und Nachweis als csv. oder excel. Datei exportiert werden.

    Die Alarme sind personalisierbar und bis zu 3 Telefonnummern können hinterlegt werden.

    Kinderleichte Bedienung 

    Das System ist Plug-and-Play. Das heißt: Die Basisstation wird an den Strom (230Volt Anschluss) und Internet angeschlossen; Sie legen einen Account in die Quanturi App an – das ist in wenigen Schritten erledigt – und fertig! 

    Das System ist aktiviert und die Daten werden innerhalb einer bis drei Stunden empfangen und in der App sichtbar. Die Reichweite zwischen den HAYTECH Sonden und der Basisstation beträgt 50m.

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    Stimmen aus der Community

    „Wir sind Futtermittelhersteller und wissen, wie wichtig es ist, die Temperatur der Heuballen während der Lagerung zu überwachen. Die Restfeuchte in den Ballen und die Witterungsbedingungen bei der Ernte ändern sich von Jahr zu Jahr, und bei frischem Heu ist eine Gärung unvermeidlich. Eine Selbstentzündung ist eine unvorhersehbare Folge, selbst für die erfahrensten Leute.“ 

    Heinrich Meusel, Futtermittelhersteller – Deutschland

    „Mit unseren 120 Milchkühen produzieren wir ca. 600.000 l Milch im Jahr. Das geht natürlich nur mit bester Futterqualität. Daher haben wir uns für HAYTECH entschieden. Das System wird auch im Trocknungsprozess eingesetzt, um den Prozess sowie Energiekosten effizienter zu steuern. Schon im ersten Jahr konnten wir mit HAYTECH schlimmere Folgen aufgrund Nacherwärmung eines Heuballes über 65°C vermeiden.“

    Hof Bogenschütz, Tierhaltungsbetrieb – Deutschland
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    Versicherungsleistung und mangelnder Dokumentation bei Heubrand
    Das OLG Braunschweig hat mit einem Urteil vom 16.04.2019 die Klage eines Landwirts abgewiesen, der auf Zahlung des Restbetrags geklagt hatte. Die Begründung des OLG: „Die Versicherung sei zu einer 20%igen Leistungskürzung berechtigt, weil der Landwirt seine Obliegenheiten aus dem Versicherungsvertrag grob fahrlässig verletzt habe. Die Versicherungsbestimmungen sahen vor, dass das getrocknete Erntegut ordnungsgemäß eingelagert und ständig durch ein geeignetes Messgerät, etwa einer Heumesssonde, auf Selbstentzündung hin überprüft werden müsse. Heustapel seien so anzulegen, dass jeder Punkt des Stapels kontrolliert werden könne.“
    (Quelle: https://oberlandesgericht-braunschweig.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/zundstoff-heu-194931.html)

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