Durch Geisenfeld zog sich am 31.01.2024 eine Kolonne von 576 Fahrzeugen. Davon waren 49 % Bulldogs. Der Rest bestand aus PKWs, LKWs, Busse und Motorräder auf der Mittelstands-Demo. Die Politiker, der CSU Martin Schöffel und Karl Straub, beide Mitglieder des Landtags waren zu einem Gespräch bereit. Die Gesprächspartner waren breit gefächert aus dem Mittelstand wie z.B. Handwerker, Bänker, selbstständige Gastronomen und Bauern.

Es hat endlich den Anschein, dass es auch bei der Politik angekommen ist, dass es keine reinen Bauern Proteste mehr gibt. Die Bevölkerung hat sich schon lange den Protesten angeschlossen und so wurden aus den Bauern-Demos mittlerweile Mittelstands-Demos. Des Weiteren wurde auch die Ignoranz der Medien angesprochen, warum die Medien so „gesteuert„ sind. Es herrscht das Gefühl, als sollte das Problem was wir in Deutschland haben verschleiert werden.

Laut Martin Schöffel hat die Bundesregierung eine völlige Verunsicherung geschaffen und eine ständige Belastung des Mittelstandes. Grund dafür sind die ständigen Steuererhöhungen und Streichung der Förderungen. 

Die Gesprächspartner erklärten die ständige Belastung der Bevölkerung wird immer wieder erhöht und das muss sich ändern. Der Mittelstand ist am Rande seiner Kräfte. Hier wurde es einem wieder bewusst, dass nicht nur die Bauern davon stark betroffen sind. Nein, alle Selbstständigen und Arbeitnehmer leiden darunter.

Nicht nur das alle ob Bevölkerung, Gesundheitswesen, Handwerk, Handel und Logistik, öffentlicher Dienst, Gastronomie, Landwirte und Rentner jeder aber auch wirklich jeder hat Existenzängste und es wird einen die Planungssicherheit genommen. Auch ein Bänker bestätigt das dies mittlerweile den größten Teil seiner Kunden betrifft und die sind nur zu einem geringen Teil Bauern. Gerade mittelständische Unternehmen leiden unter dieser Situation. Es sind auch sehr viele Arbeitnehmer dabei, die nicht wissen wie es mit dem Betrieb weitergeht.

In diesem Zuge erklärte Martin Schöffel, dass Leistung zählen muss. Gerade die Planungssicherheit, dass man weiß, worauf man sich verlassen kann und dass man konkurrenzfähig bleiben kann, in Zukunft wieder mehr in den Vordergrund gerückt werden sollte. Er betonte auch, dass der Unterschied noch nie so groß war bei den Investitionen im Ausland zu den Investitionen im Inland.

Die Demonstrationsteilnehmer erklärten, dass zwei drittel der Steuern aus dem Mittelstand kommen. Der Mittelstand des Rückgrat Deutschlands ist . Große Unternehmen bekommen teils mal zurecht, teils mal mit fraglichen Hintergrund Unterstützungen. Der Mittelstand hat keine Lobby und hat deshalb auch sehr wenig Unterstützung. Die mittelständischen Unternehmen leben mit der Angst im Nacken, deshalb wollen einige auch nicht mehr weitermachen, geschweige denn werden Betriebe in dieser Größenordnung noch ohne Zukunftsängste gegründet. 

Aussage von Martin Schöffel in Richtung Landwirtschaft:

Wenn jemand über Klima schädliche Subventionen spricht, ist das eine bodenlose Frechheit. Land- und Forstwirtschaft ist per se Klimaschutz! Das sind die einzigen Branchen, die was für das Klima tun. Wenn die Lebensmittel aus Südamerika kommen sollen, dann wird es ein Problem fürs Klima!

Diese Aussage kann man nicht nur auf dem Bereich Landwirtschaft anwenden, sondern auch auf alle Produkte des täglichen Lebens. Fazit dieser Veranstaltung von den Teilnehmern war: Wir wollen auf eigenen Beinen stehen und uns nicht von anderen abhängig machen. Wir wollen eine Zukunft nicht nur für uns, sondern auch für unsere Kinder und das in jedem Bereich.

Quelle: ML

Bildquelle: ML