Brennendes Holz als Symbolbild für Holzenergie und Holzheizungen in Bayern

Bayern begrüßt Änderungen bei Regeln für Holzenergie

Die Bayerische Staatsregierung sieht im aktuellen Entwurf des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) ein positives Signal für Holzenergie. Nach Angaben des StMELF ist das zuvor diskutierte Kaskadenprinzip für Biomasse im aktuellen Kabinettsentwurf nicht mehr enthalten.

Zuvor hatte es Kritik aus Bayern sowie aus Teilen der Forst- und Holzbranche gegeben. Befürchtet wurden zusätzliche Nachweispflichten und Einschränkungen bei der energetischen Nutzung von Holz.

Vor allem im ländlichen Raum nutzen viele Betriebe weiterhin Holzheizungen oder Hackschnitzelanlagen zur Wärmeversorgung.

Diskussion um Holz als Energieträger

Im Mittelpunkt der Debatte stand die Frage, unter welchen Bedingungen Holz künftig als Energieträger genutzt werden darf. Kritiker des ursprünglichen Ansatzes warnten vor mehr Bürokratie für Betreiber von Holzheizungen, Hackschnitzelanlagen und Biomasseheizwerken.

Bayerns Forstministerin Michaela Kaniber erklärte laut Mitteilung des Ministeriums, Holz sei ein regional verfügbarer und klimafreundlicher Energieträger, der besonders im ländlichen Raum weiterhin eine wichtige Rolle spiele.

Bedeutung für ländliche Regionen

Vor allem in Bayern und anderen waldreichen Regionen setzen viele Haushalte sowie land- und forstwirtschaftliche Betriebe weiterhin auf:

  • Brennholz
  • Hackschnitzelheizungen
  • Biomasseanlagen
  • Nahwärmenetze auf Holzbasis.

Vertreter der Holz- und Forstwirtschaft sehen darin einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung und zur Energieversorgung.

Debatte dürfte weitergehen

Unabhängig vom aktuellen Entwurf dürfte die Diskussion über die Nutzung von Holzenergie weitergeführt werden. Umweltverbände fordern teilweise eine stärkere stoffliche Nutzung von Holz, während Vertreter aus Land- und Forstwirtschaft auf Versorgungssicherheit und regionale Energiequellen verweisen.

Ob und in welcher Form weitere Regelungen im Gesetzgebungsverfahren folgen, bleibt abzuwarten.

Quellen

  • Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus (StMELF)

Bildquelle: MLA


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