Die Landwirtschaft leistet ihren Beitrag zur Energiewende

    Die ELF schafft Perspektiven
    Die Auswirkungen der politischen Veränderungen auf den eigenen Geldbeutel werden für alle beim Heizen oder an der Tankstelle spürbar. Die Nahrungsmittelpreise steigen durch verschärfte Umweltauflagen, höhere Klimaschutzziele und den steigenden Anspruch bei der Nutztierhaltung.


    Klimapolitik und Landwirtschaft
    Zum Erreichen der Klimaziele, wurde die CO2-Abgabe eingeführt. Die CO2-Abgabe belegt Treibhausgase mit einer Steuer von aktuell 60 Euro/Tonne CO2, Tendenz steigend. Mineralischer Stickstoff-Dünger, ein wichtiger Bestandteil für die Produktion preiswerter Feldfrüchte und Futtermittel, ist in seiner Herstellung sehr energie- und CO2-intensiv.

    Laut Branchenverband verbraucht die Herstellung eines Kilogramms dieses Düngers in etwa dieselbe Menge Energie, wie in einem Liter Heizöl enthalten ist. Gleichzeitig wird durch stetig steigende Umweltauflagen zum Grundwasserschutz die Verwendung von natürlichen Alternativen wie Gülle, Gärreste und Kompost stark eingeschränkt.

    Diese vielfältigen Herausforderungen stellen die Landwirtschaft seit Jahren vor existenzielle Fragen. Für viele Landwirte war der Betrieb einer Biogasanlage eine sinnvolle Ergänzung, um ein planbares Einkommen zu ermöglichen. Die sogenannte EEG-Vergütung, die viele von den heimischen PV-Anlagen kennen, sicherte über 20 Jahre eine feste Vergütung für die Abgabe vom Strom, Gas oder Wärme. Mit dem Ende der EEG-Vergütung werden nun neue Modelle erforderlich.

    Auswirkungen für alle Haushalte
    Durch das erlassene Klimaschutzgesetz der Bundesregierung werden die Vorgaben zum Erreichen der Klimaziele 2030 bindend. Dieses bedeutet, dass Gewerbebetriebe, Kommunen und Privathaushalte nur noch ein gewisses Kontingent an CO2 emittieren dürfen. Ein Ausstoß über diese Grenze hinaus wird aktuell mit 60 Euro pro Tonne CO2 besteuert. Hingegen werden Maßnahmen gefördert, die den CO2-Ausstoß senken.



    Chancen für alle
    Die Bundesregierung erkennt, unter gewissen Vorbehalten, die Energie aus Biogasanlagen als sogenannte grüne Energie an. Dies bedeutet, dass Gewerbebetriebe und Kommunen deren CO2-Ausstoß zu hoch ist, die Energie aus Biogasanlagen nutzen können, um fossile Energieträger zu kompensieren und damit die Belastung für Einzelhaushalte zu minimieren. Hier setzt der ELF Kreisverband an:

    Darstellung regionale Perspektiven
    Boilerplate:
    BCC-ENERGIE unterstützt und berät in der Umsetzung von Maßnahmen zur Nutzung regionaler Ressourcen wie industrielle Abwärme, Umweltwärme oder biogene Reststoffe zur Wärmeversorgung bei gleichzeitiger Beachtung der Verwertung und Rückführung von Reststoffen in Stoffkreisläufe.

    Landwirtschaftliche Betriebe brauchen Klarheit, wie sie für die Zukunft aufgestellt sind“

    Um für diese Klarheit zu sorgen, stellt der ELF Kreisverband Erding, gemeinsam mit dem Ingenieurbüro BCC Energie aus Leipzig, welches deutschlandweit mehr als 150 Kommunen, Gewerbebetriebe und Energieversorger in diesem Transformationsprozessen begleitet, die nötige Infrastruktur zur Verfügung.

    „Die Landwirtschaft hat ein immenses Potenzial und ist daher ein entscheidender Akteur für das Erreichen der Klimaziele“, so André Müller von BCC Energie.

    Der ELF Kreisverband bietet in Kooperation mit BCC Energie allen landwirtschaftlichen Betrieben eine fundierte Bestandaufnahme und die Konzeption von Maßnahmen und Lösungen an. Interessierte Landwirte können sich vertrauensvoll an den ELF-Kreisvorsitzenden Josef Lohmaier wenden.

    Quelle: Michael Hamburger, Stv. ELF Kreisvorsitzender

    Bildquelle: Michael Hamburger, Stv. ELF Kreisvorsitzender

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