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Scheune auf landwirtschaftlichen Anwesen gerät nach Verkehrsunfall in Brand

Weil er nach eigenen Angaben zwei Rehen ausgewichen sei, ist ein 21-jähriger Autofahrer in der Nacht zum Donnerstag auf der Landesstraße 133 (Niedersachsen) schwer verunglückt. Der junge Mann war kurz nach Mitternacht mit seinem Opel Corsa aus Richtung Tarmstedt kommend in Richtung Zeven unterwegs. Nachdem er eine Linkskurve durchfahren hatte, sei er den Wildtieren ausgewichen und dabei nach links von der Fahrbahn abgekommen.

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Blick auf die Scheune mit dem Wohnhaus im Hintergrund. Die Drehleiter aus Zeven wird gerade in Stellung gebracht

In der Folge kollidierte der Kleinwagen frontal mit der Wand einer gemauerten Scheune und geriet in Brand. Ersthelfer befreiten den schwerverletzten Fahrer aus dem Kleinwagen. Er kam später im Rettungswagen in das Rotenburger Diakonieklinikum. 130 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Badenstedt, Kirchtimke, Ostertimke, Tarmstedt, Zeven Rotenburg, Rhade, Ostereistedt und Heeslingen konnten nicht verhindern, dass das Feuer auf die Scheune übergriff.

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brennender Opel vor der Scheune

Der geschädigte Landwirt hatte zuvor vergeblich versucht, den brennenden Opel mit einem Traktor von der Scheune wegzuziehen. Mit Verbrennungen an den Händen und Armen wurde er in ein Hamburger Krankenhaus eingeliefert.

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brennender Opel vor der Scheune

Die 12 mal 50 Meter große Scheune, darin abgestellte Arbeitsmaschinen (Mähdrescher), gelagertes Stroh und Futtermittel wurden vollständig zerstört. Die Polizei spricht von einem Schaden von deutlich über 500.000 Euro.

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Bagger unterstützt bei den Löscharbeiten

Quelle: Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme) / Polizeiinspektion Rotenburg

Bildquelle: Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme) / Polizeiinspektion Rotenburg


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