PETA zeigt Bauern wegen Anbindehaltung ihrer Rinder an

    Die Tierschutzorganisation PETA hat zwölf Landwirte bei der Staatsanwaltschaft Landshut angezeigt. Grund ist die Anbindehaltung ihrer Rinder, obwohl die Landwirte damit immer noch nach geltenden Recht Arbeiten.

    Selbst die Landwirte mit Laufställen sind laut PETA in Zukunft von ihnen nicht mehr sicher. Laut PETA erfüllen die meisten Laufställe die natürlichen Bedürfnisse der Tiere nicht.

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    Bildquelle: Landshuter Zeitung

    Hier ein Gastartikel von Anja dazu:

    Bezugnehmend auf den Artikel „Anbindehaltung bei Rindern angezeigt“ Vilsbiburger Zeitung vom 07.11.2020 (und weitere Ausgaben der idowa) bin ich doch sehr sprachlos über die Unverfrorenheit von PETA. Erdreistet sich diese NGO-Spendensammelvereinigung doch Bayerisches und Baden-Württembergisches Recht anzuzweifeln und beschäftigt damit sogar Gerichte und kostet den Steuerzahler somit viel Geld.

    Wenn man die kleinteilige Struktur in der Milchviehwirtschaft gerade bei uns in Bayern ansieht, dann erkennt man sehr schnell, dass unsere Landwirte z.T an Grenzen stoßen. Die gewachsenen Strukturen in Bayern, die auch ländlich mit den Tierhaltungsbetrieben die Kulturlandschaft prägen sind zwar vielleicht veränderbar, jedoch nicht mit Aktionen wie diesen.

    Es ist ein hassgeprägtes Verhalten von sogenannten Tierrechtsorganisationen welche, systematisch kleine und kleinste Familienbetriebe, die Ihre Tiere und Ihre Arbeit lieben zum Aufgeben zwingen wollen. Viele Betriebe haben heute schon die sogenannte Kombinationshaltung, bei der sich die Tiere durchaus auch bewegen können.

    Ca. die Hälfte, der noch in Bayern existenten Betriebe hat jedoch offiziell die Haltungsform der Anbindehaltung und das sind überwiegend die Kleinen. Will PETA diese Betriebe zum Aufgeben zwingen?

    Der Bayerische Bauernverband erklärt hier auf seinen Seiten ganz schön weswegen in Bayern die Anbindehaltung legitim ist: https://www.bayerischerbauernverband.de/anbindehaltung

    Ungeachtet dessen, dass die Anbindehaltung legitim ist, möchte ich detaillierter auf das Verhalten der PETA eingehen.

    Durch die tätliche Anfeindung setzt man kleine und kleinste Betriebe massiv unter Druck. Das hier Menschen dahinterstehen, welche durch enormen Preisdruck, der von verarbeitenden Industrien durch Abhängigkeitsmissbrauch erzeugt wird, kaum dem Wettbewerb standhalten können, sehen diese Tierrechtler wohl nicht.

    Es scheint Ihnen egal zu sein, dass Menschen um Ihre Existenz und die Tätigkeit kämpfen, die sie lieben. Ein Landwirt wird immer seine Tiere gut behandeln, denn Sie sind sein Kapital.

    Ohne Empathie zum Tier wird er keinen Ertrag erzeugen. Wie kann eine solche Organisation Tierrechte über Menschenrechte stellen und vor allem deren Tod billigend in Kauf nehmen, da die derzeitige Drucksituation auf unsere Landwirte immer immenser wird und einige auch schon den Ausweg in den Freitod wählten.

    Wir, die Menschen, die weiterhin gute und vor allem gesunde Lebensmittel aus regionaler Erzeugung haben möchten, sollten unsere Landwirte unterstützten und auch die Menschen sehen, die hinter unserer Nahrung stehen.

    Für Empathie zu Menschen und Tier.

    PETA – nein Danke – gerade unter dem Hinblick, dass diese Organisation auch noch Euthanasie an Heimtieren betreibt. Bsp: https://www.wir-sind-tierarzt.de/…/peta-tierheim…/

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