Mehr Kuhglocken auf Bayerns Wiesen

    Während die Weidehaltung im Bundesgebiet zwischen 2010 und 2020 um elf Prozent abgenommen hat, werden in Bayern sogar zwei Prozent mehr Milchkühe auf der Weide gehalten. „Mit der Weidehaltung können die Milchviehhalter in Bayern am Markt bestehen und deutlich machen, wie gut sie ihre Tiere halten.

    Möglich ist das Plus an Weidetiere nicht nur dank der Weideprämie im Freistaat, sondern auch wegen der Forschung und Aufklärung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft“, sagt Stephan Sedlmayer, Präsident der LfL.

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    Gerade für Betriebe mit aktuell ganzjähriger Anbindehaltung könne die Kombinationshaltung, mit einer Anbindehaltung im Winter und einer Weidehaltung in den Sommermonaten, eine lohnende Alternative darstellen.

    In Bayern haben laut Statistischem Bundesamt 2020 insgesamt 6.460 Betriebe angegeben, dass sie Ihren Kühen Weidegang bieten, insgesamt handelt es sich um 200.800 Kühe. Damit ist Bayern das einzige Bundesland, in dem der Anteil von Milchkühen auf der Weide in den letzten zehn Jahren gestiegen ist.

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    Die LfL leistet damit einen wichtigen Beitrag, damit das Tierwohl und die Wertschöpfung auf den bayerischen Bauernhöfen gesteigert werden kann. Spezialitäten aus Weidemilch sind bei den Verbrauchern zunehmend beliebt und finden ihre Liebhaber.

    Quelle: LFL

    Bildquelle: LFL

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