Mahnfeuer: Zeichen setzen – „Schweigen beim Wolf ist Verrat an den Weidetierhaltern“

Mahnfeuer: Zeichen setzen – „Schweigen beim Wolf ist Verrat an den Weidetierhaltern“

Der Förderverein der Deutschen Schafhaltung (FDS) ruft auch 2025 wieder zu Mahnfeuern im gesamten Bundesgebiet auf. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit auf die Herausforderungen der Weidetierhaltung und die Forderung nach einem aktiven Wolfsmanagement zu lenken.

„Es muss nichts Großes sein: Kerzen, Lichterketten oder Plakate – jeder kann mitmachen“, erklärt FDS-Vorsitzender Wendelin Schmücker. Wichtig sei, dass die Tierhalter sichtbar bleiben und in den Dialog mit Nachbarn und der Öffentlichkeit treten. Mahnfeuer können über die Webseite des FDS gemeldet werden: www.wir-lieben-schafe.com/mahnfeuer-in-europa-2025.

Neben der symbolischen Aktion fordert der FDS konkrete politische Maßnahmen zum Wolfsmanagement. Schmücker kritisiert, dass auf Bundes- und Landesebene Entscheidungen verzögert würden: „Es wird taktisch ausgesessen – auf dem Rücken der Weidetierhalter.“

Besonders die Situation in Niedersachsen wird als problematisch eingeschätzt. Umweltminister Christian Meyer werde für klare Aussagen vermisst, Vertreter seines Ministeriums hätten sich in Abstimmungen zurückgezogen. Laut FDS sei der günstige Erhaltungszustand für die Wolfsbestände in der Region erreicht, sodass nun regulierende Maßnahmen über die Jagd notwendig seien.

Schmücker betont: „Das Schweigen und Zögern ist ein Verrat an Weidetierhaltern und dem ländlichen Raum. Wer jetzt nicht handelt, setzt Schäfer, Ziegen- und Rinderhalter unter Druck.“ Der FDS kündigt an, den Druck auf Politik und Öffentlichkeit aufrechtzuerhalten: Sichtbarkeit und Engagement seien entscheidend, um die Interessen der Tierhalter zu vertreten.

Quelle: Förderverein der Deutschen Schafhaltung (FDS)

Bildquelle: Förderverein der Deutschen Schafhaltung (FDS)

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