Demonstration & Kundgebung in Dresden 08.01.2026– Bauern und Familien für die Zukunft
Statt großer Maschinen standen rund 300 Spielzeug- und Tret-Traktoren im Mittelpunkt des Platzes – ein kraftvolles Symbol für die Zukunft unserer Kinder und den Wert der heimischen Landwirtschaft.
👉 Im Artikel:
Die Stimmung war klar:
❌ Nein zu MERCOSUR!
❌ Keine CO₂-Steuer auf die Landwirtschaft!
✔ Vorfahrt für regionale Höfe
✔ Schutz für den Mittelstand
✔ Versorgungssicherheit aus Deutschland, nicht aus Übersee
Unsere Bauern kämpfen für ihre Höfe – und für uns alle.
Danke an jeden, der dabei war und laut wurde für eine echte Zukunft auf dem Land!
Am 8. Januar 2026 fand vor der Frauenkirche in Dresden eine besondere Kundgebung von Landwirten, Familien und Unterstützern statt. Die Aktion richtete sich gegen das geplante Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten und setzte ein sichtbares Zeichen für regionale Landwirtschaft, faire Rahmenbedingungen und die Zukunft ländlicher Regionen.

Spielzeug- und Tret-Traktoren als Protestmittel
Anstelle großer landwirtschaftlicher Maschinen wurden hunderte Spiel- und Tret-Traktoren vor der Frauenkirche aufgestellt. Diese sollte symbolisieren, dass auch die nächste Generation eine Zukunft in der Landwirtschaft verdient und dass Landwirtschaft und ländliche Strukturen eine Perspektive brauchen.
Ziele und Botschaft der Demonstration
Die Kundgebung war Teil eines bundesweiten Aktionstags, bei dem sich Bauern in verschiedenen Regionen gegen das Mercosur-Abkommen mit Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay positionierten. Die Initiatoren betonten, dass sie faire politische Mitsprache und Schutz vor billiger Konkurrenz aus Südamerika fordern.
Die Veranstaltung sollte vor allem Respekt für die Landwirtschaft, Solidarität für die Betriebe und Sichtbarkeit für die Anliegen der Landwirte in der Öffentlichkeit schaffen – auf eine friedliche und familienfreundliche Weise.

Teilnahme und Stimmung
Nach Medienberichten waren zahlreiche Landwirte, Familien mit Kindern und Unterstützende vor Ort. Die Kundgebung verlief ruhig und konzentriert, mit klarer Botschaft an die Politik: Mehr Mitsprache, mehr Schutz, mehr Zukunftsperspektive für die Landwirtschaft.
Politischer Hintergrund
Die Mercosur-Debatte ist in Sachsen und deutschlandweit ein zentrales Thema für viele Bauern, da sie befürchten, dass durch das Freihandelsabkommen billige Importware mit niedrigeren Sozial- und Umweltstandards ihre eigenen Höfe und Märkte unter Druck setzen könnte.

Auch der sächsische Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Georg-Ludwig von Breitenbuch (CDU), sprach vor Ort.
Kernaussagen der Kundgebung
✔ Einsatz für zukunftsfähige Agrarpolitik
✔ Sichtbarkeit der Landwirtschaft in der Gesellschaft
✔ Protest gegen unfaire Handelsabkommen
✔ Engagement für regionale Versorgung und ländliche Gemeinschaften
Quelle: ML
Bildquelle: LsV Sachsen
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