Kverneland micro-drill für Kverneland Monopill und Unicorn

    Der Anbau von Zuckerrüben erfordert besondere Sorgfalt und die richtige Versorgung mit Nährstoffen. In diesem Zusammenhang spielt die Ausbringung von Mikrogranulaten und Mikrodüngern während der Aussaat eine wichtige Rolle für die Jugendentwicklung der Pflanzen. Durch eine gezielte Düngergabe erhalten die jungen Pflanzen einen Vorsprung, damit sie kräftig heranwachsen können. 

    Effizient und nachhaltig

    Die Herausforderung der Präzisionslandwirtschaft besteht darin, die richtige Menge an Nährstoffen genau dort bereitzustellen, wo und wann sie benötigt wird. Dies ermöglicht deutliche Einsparungen bei Ressourcen wie Saatgut und Dünger. Gleichzeitig schützt es die Umwelt. 

    „Die präzise Anwendung von Mikrogranulaten trägt dazu bei, das Gleichgewicht zwischen agronomischer Notwendigkeiten für hohe Erträge und Nachhaltigkeit zu wahren, dies wird gerade im Zuge der neuen Düngeverordnung immer wichtiger“, betont Andreas Potthast, Produktmanager für Sätechnik. 

    Der elektrisch angetriebene Mikrogranulatstreuer, genannt micro-drill, hat sich bereits bei der pneumatischen Einzelkornsämaschine Optima bewährt. Er wurde jetzt an die Baureihen der mechanischen Einzelkornsämaschinen Unicorn und Monopill angepasst.

    Kverneland ist besonders stolz, dass das Julius-Kühn Institut (JKI), Institut für Anwendungstechnik im Pflanzenschutz (julius-kuehn.de), die Zulassung für die Kverneland micro-drill (Referenz G 2196) erweitert hat. Die im ersten Schritt erteilte Zulassung für die Kombination mit unserer Optima, umfasst nun auch die Kverneland Monopill und die Unicorn.

    Emissionskontrolle

    Der Vorteil für die Umwelt: Das Granulat fällt im freien Fall und ohne Luftunterstützung in die Saatfurche, wodurch die Staubemission minimiert wird und die aktuellen Richtlinien zur Emissionskontrolle für alle ausgebrachten Granulate eingehalten werden.

    Jede Einheit der Kverneland micro-drill ist für die Versorgung von drei Säaggregaten ausgelegt und bietet ein Fassungsvermögen von 35 Litern. Sie ist elektrisch angetrieben und ISOBUS-gesteuert. Die in Soest entwickelte Dosiereinheit besteht aus einem verschleißfesten Kunststoffgehäuse und austauschbaren Zellenrädern aus Edelstahl, die eine präzise Dosierung unterschiedlicher Mikrogranulate gewährleisten. Es sind Ausbringmengen von 2 kg bis 25 kg/ha möglich.

    Precision Farming

    Die komfortable ISOBUS-Steuerung ermöglicht das automatische An- und Abschalten der Granulatstreuer in Abhängigkeit von den Säreihen. So werden Überlappungen oder Fehlstellen vermieden. Die Einstellung und Anpassung der Dosiermenge erfolgt komfortabel aus der Schlepperkabine.

    Anwendersicherheit

    Das Hauptaugenmerk der Ingenieure lag auf der Erhöhung der Sicherheit für den Anwender, durch eine einfache und sichere Handhabung. Daher kann der Bediener die Zellenräder auch dann austauschen, wenn die Trichter mit Granulat gefüllt sind. Sie müssen nicht erst entleert werden, was das Risiko des Bedieners, direkt mit dem Granulat in Kontakt zu kommen, verringert.

    Die Kverneland micro-drill ist verfügbar für die mechanischen Einzelkornsämaschinen Monopill e-drive II und Unicorn e-drive II.

    Technische Daten für die Kverneland micro-drill mit Monopill und Unicorn

    Behältervolumen (Liter)35
    Min. Dosiermenge2 kg/ha
    Max. Dosiermenge25 kg/ha
    ZellenräderVerschiedene Zellenräder in 3 mm, 6 mm und 9 mm Breite für Granulate, Mikronährstoffe und Schneckenkorn stehen zur Verfügung
    StrombedarfMax. 3 A / 12 V
    SteuerungISOBUS (GEOCONTROL kompatibel)
    Elektronik StandardAEF geprüft
    Gewicht (ohne Inhalt) kg8,9

    Quelle: Kverneland

    Bildquelle: Kverneland

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