Case IH erweitert Maispflückerprogramm um neue C500-Baureihe
Case IH hat das europäische Maispflückerprogramm um die neue C500-Baureihe erweitert. Die Erntevorsätze sind für den Einsatz an allen Axial-Flow- und AF-Mähdreschern ausgelegt und zielen auf eine Erhöhung der Durchsatzleistung bei gleichzeitiger Reduzierung der Bauteilbelastung und Verbesserung der Ernteeffizienz ab. Das Programm umfasst die bislang größte in Europa angebotene Maispflückereinheit des Herstellers.
Neben dem C512-75 (12 Reihen, 75 cm Reihenabstand) wird mit dem C516-75 erstmals ein 16-reihiger Maispflücker mit 75 cm Reihenweite vorgestellt. Das Modell mit einer Arbeitsbreite von rund 12 m wurde speziell für die Leistungsanforderungen der neuen AF-Mähdrescherbaureihe konzipiert.
Reduziertes Gewicht und vereinfachte Wartung
Ein zentrales Konstruktionsmerkmal der C500-Baureihe ist das reduzierte spezifische Gesamtgewicht, erreicht durch neu entwickelte, leichtere Reiheneinheiten. Ziel ist eine geringere Belastung der Antriebskomponenten sowie eine verbesserte Maschinenbalance. Ergänzend wurden Wartungszugänge vereinfacht, um Stillstandszeiten im Ernteeinsatz zu reduzieren.

Hydraulisch beidseitig verstellbare Pflückplatten
Die Reiheneinheiten sind mit doppeltwirkenden, beidseitig verstellbaren Pflückplatten ausgestattet. Die Einstellung erfolgt hydraulisch aus der Kabine über den Fahrhebel. Dadurch lassen sich die Pflückplatten während der Ernte kontinuierlich an unterschiedliche Bestandes- und Feuchtebedingungen anpassen, was zur Verlustminimierung und gleichmäßigen Materialzufuhr beitragen soll.
Groß dimensionierte Querförderschnecke
Alle C500-Modelle verfügen über eine Querförderschnecke mit 600 mm Durchmesser und 625 mm Steigung. Die groß dimensionierte Schnecke gewährleistet unter hohen Durchsatzbedingungen eine gleichmäßige Zuführung zum Schrägförderer. Durch die reduzierte Drehzahl wird ein materialschonender Transport der geernteten Kolben realisiert.

Getrennter Antrieb von Reiheneinheit und Unterflurhäcksler
Der Antriebsstrang ist als geteiltes System ausgeführt, bei dem Reiheneinheiten und Unterflurhäcksler separat angetrieben werden. Dieses Konzept verbessert das Lastmanagement der einzelnen Baugruppen, erhöht die Effizienz der Kraftverteilung und dient dem Schutz der Getriebekomponenten bei Lastspitzen.
Ergänzend kommt eine sensorbasierte Überwachung der Rutschkupplungen zum Einsatz. Anhand von Vibrations- und Frequenzsignalen erkennt das System ein Ansprechen der Kupplungen in den Reiheneinheiten sowie am Unterflurhäcksler und meldet dies direkt auf dem Monitor des Mähdreschers. Ziel ist die frühzeitige Erkennung kritischer Betriebszustände und die Reduzierung ungeplanter Stillstände.
Herstellerstatement
„Die C500-Maispflücker sind auf die maximale Durchsatzleistung der größten Case IH Axial-Flow-Mähdrescher für Maisbestände mit 75-Zentimeter-Reihenabstand ausgelegt“, erklärt Andreas Saile, European Business Marketing Manager Crop Harvesting bei Case IH.
„Das Gesamtkonzept zielt auf eine Leistungssteigerung bei gleichzeitig reduzierten Stillstandszeiten und geringeren Gesamtbetriebskosten ab.“
Quelle: Case IH
Bildquelle: Case IH
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