Video – United European Farmers stellen sich vor – Die europäischen Bauern haben gemeinsame Ziele

    Die europäischen bäuerlichen Basisbewegungen haben sich vernetzt und gemeinsam als United European Farmers die Ziele für eine zukunftsorientierte europäische Landwirtschaft und den weltweiten Schutz von Klima und Umwelt definiert.

    Die Landwirtschaft in zahlreichen europäischen Ländern steht vor einer zweifelhaften Zukunft. Neben diversen nationalen Problemstellungen gibt es jedoch auch durchaus Schnittmengen der Länder.

    Die europäische Landwirtschaft muss höhere Standards erfüllen als der Rest der Welt. Diese Standards sind wichtig für Umwelt, Klimaschutz und Verbraucher.

    Die Landwirtschaft ist wie keine andere Branche abhängig von den klimatischen Bedingungen. Es ist jedoch nicht zielführend, wenn Europa auf der einen Seite die heimische Landwirtschaft mit immer höheren Auflagen unrentabel macht und auf der anderen Seite immer neue Handelsabkommen mit Drittstaaten abschließt.

    Video – United European Farmers stellen sich vor

    Diese Handelsabkommen erfüllen unsere, für Umwelt und Klimaschutz wichtigen, Auflagen nicht.

    Daher fordert die Bewegung United EUROPEAN FARMERS einen Außenschutz um die hohen Standards der europäischen Landwirtschaft auch bei Importware der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen.

    Produkte, welche in die europäische Union importiert werden, müssen in der landwirtschaftlichen Urproduktion unseren Standards entsprechen um die Klimaziele erreichen zu können. Diese Position wird auch hinsichtlich der aktuell in Verhandlung stehenden Abkommen vertreten.


    Innerhalb der europäischen Union führen ungleiche Auflagen und Standards der einzelnen Nationalstaaten zu Wettbewerbsverzerrungen. Die entstehenden Benachteiligungen müssen ausgeglichen werden.

    UNITED EUROPEAN FARMERS fordert daher, dass für alle Länder der von der europäischen Union festgelegte Mindeststandard gilt. Wollen einzelne Nationalstaaten diesen überschreiten, indem einzelstaatlich höhere Auflagen und Gesetze gelten, so ist der daraus resultierende Aufwand bzw. die entstehende Einkommensminderung den betroffenen Landwirten zu den echten Gestehungskosten inkl. Lohnansatz zu vergüten.

    Generell soll der Import von Palmöl und Palmfett eingeschränkt werden. Für die Herstellung wird in den Herkunftsländern Raubbau an der Natur betrieben. Das ist mit einem „Greendeal“ nicht vereinbar. Die heimischen Bauern Europas produzieren in ausreichender Menge pflanzliche und tierische Öle und Fette.

    UNITED EUROPEAN FARMERS fordert einen „Greendeal 2.0“ welcher von der Landwirtschaft mitgestaltet werden soll und die Landwirtschaft als zentrale Lösung und nicht als Problem sieht.

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