Es war eine der Überraschungen bei der diesjährigen „Bauma“, der weltgrößten
Fachmesse für Baumaschinen in München:

Schwarzmüller, Spezialist für maßgefertigte Baufahrzeuge, gab die Kooperation mit einer jungen österreichischen Fahrzeugschmiede namens Benzberg bekannt. Aufgrund der konstruktiven Fähigkeiten der Benzberg-Gruppe passt diese sehr gut zu Schwarzmüller. Der präsentierte TX-Prototyp war sofort ein Publikumsmagnet.

Schwarzmüller TX-Prototyp Video auf der Bauma

Durch spezielle technische Finessen hat der Kipper in Deutschland und Österreich großes Echo hervorgerufen. Schwarzmüller hat das Fahrzeug auch deshalb in sein Portfolio für Bau- und Infrastrukturfahrzeuge übernommen, da eine Zentralachs-Offroad-Mulde der TX-Baureihe für Traktorbetrieb bisher gefehlt hatte. „Es war die richtige Entscheidung“, freut  sich CEO Roland Hartwig.

Die technische High-EndAusstattung und die Einsatzfähigkeit des Kippers in Verbindung mit einem Traktor in topografisch schwierigem Gelände haben am Markt eingeschlagen. Denn bei extremen Offroad-Anforderungen stößt ein Sattelkipperzug an seine Grenzen. „Wir haben das erste Messefahrzeug sofort verkauft. Seither steigen Nachfrage und Anzahl der verkauften Fahrzeuge stetig. Die ersten Fahrzeuge sind auch bereits im Einsatz“, führt Hartwig aus.

Fahrzeugüberwachung
Die Schwarzmüller/Benzberg TX-Baureihe bietet auch in unwegsamem Gelände höchste Stabilität und Sicherheit. Durch das hydraulische Fahrwerk können Hindernisse bis 50 Zentimeter ausgeglichen werden, was einen stabilen Stand auf unebenem Untergrund schafft und eine gleichmäßige Aufteilung der Radlasten sicherstellt. Der speziell geformte Rahmen ermöglicht einen 30-Grad-Lenkeinschlag bei 2,55 Meter Außenbreite mit 65 Zentimeter breiten Rädern. Transparenz stellt das optionale OffroadKontrollsystem her, welches die Fahrzeugüberwachung in Echtzeit via GPS erlaubt. Dort sind jederzeit alle relevanten Daten abrufbar. Die TX-Baureihe ist am Rahmen mit Multidocking ausgestattet, sodass das Fahrzeug durch Wechseln der Aufbauten für verschiedenste Einsatzbereiche adaptiert werden kann.

Intensivierung der Zusammenarbeit geplant
Für Schwarzmüller CEO Hartwig ist die TX-Baureihe nur der Anfang der Kooperation. „Wir bauen gerade eine Pipeline für weitere Projekte auf. Das können Fahrzeuge, aber auch Baugruppen sein, die wir dann im eigenen Haus herstellen“, betont Hartwig. „Wir wollen vom Know-how unseres Partners profitieren und bieten im Gegenzug den internationalen Marktzugang.“ Benzberg hat bereits ein modulares System für Lenkung und Antrieb entwickelt, welches zahllose Konfigurationen von Fahrzeugen möglich macht. Das System folgt dem strategischen Ansatz, den der Gründer und Geschäftsführer von Benzberg,
Herbert Schneeberger, verfolgt. Er sieht im Chassis die größten technischen Potenziale für die Fahrzeuge der Zukunft.

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