Probleme eines Biobauern – offene und ehrliche Worte

    Ein Biobauer aus Bayern ist sauer, er ist enttäuscht über die geringe Wertschätzung seiner Bio-Produkte.

    Auf seinem Acker hat er ein riesiges Problem mit der Kamille und der Wicke, deshalb drehte er dieses Video.

    Die Wicke und die Kamille ist auf seinen Betrieb das größte Problem an Unkräutern, dieses Jahr ist es extrem wegen der Trockenheit.

    Sein angebauter Dinkel hat keine Chance gegen das (auch durch wenig Feuchtigkeit) sprießende Unkraut.

    Der Bio-Dinkel ist eigentlich eine gefragte Ware, aber nur mit den entsprechenden Backqualitäten.

    Infobox

    Dinkel hat einen höheren Protein- und Glutengehalt, wobei Sorte und Standortfaktoren diese Werte stark beeinflussen.

    Auch im ökologischen Anbau, selbst auf ungünstigen Standorten, erreicht er gute Rohproteingehalte.

    In seinem Fall, sieht er eigentlich keinen Sinn mehr den Dinkel zu Retten. Der Striegel ist eigentlich nur noch Kosmetik.

    Er spricht an, das ein Bio-Landwirt ca. 50 % weniger Menge des Getreides erwirtschaftet und das Saatgut teilweise noch erheblich teurer ist als bei konventionellen Landwirten.

    Auch das Wetter beeinflusst den Bio-Landwirt mehr als den konventionellen Betrieb. Zum Bsp. beim Striegeln muss das Wetter, der Boden und das Entwicklungsstadium perfekt passen.

    Als erfahrener Bio-Betrieb mit über 15 Jahren Erfahrung zweifelt er an der Zukunft der reinen Bio-Landwirtschaft.

    Ein gut geführter konventioneller Betrieb ist seiner Meinung der bessere Weg um in Zukunft zuverlässig die Nahrungsmittel zu erzeugen.

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