Mit ISARIA Ressourcen effizienter nutzen

    Neues Forschungsprojekt der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf / ISARIA mit neuem Pflanzensensor beteiligt / Digitale Technik und teilflächenspezifische Bewirtschaftungsansätze – für mehr Umweltschutz, Ertrag, Qualität und Akzeptanz der modernen Landwirtschaft

    Fritzmeier Umwelttechnik GmbH & Co. KG engagiert sich mit seiner Marke ISARIA und im Team mit sieben weiteren Projektpartnern in dem Anfang des Jahres 2020 gestarteten Forschungsvorhaben Diabek. Das vom BMEL geförderte Projekt ist auf einen effizienteren Ressourcenschutz, mehr gesellschaftliche Akzeptanz der modernen Landwirtschaft sowie einen schnelleren Fortschritt der Digitalisierung auf kleineren und mittleren landwirtschaftlichen Betrieben ausgerichtet. Das Unternehmen stellt dazu für die teilflächenspezifische Bewirtschaftung auf 14 Praxisbetrieben im Umkreis von Triesdorf und den landwirtschaftlichen Lehranstalten in Triesdorf sein neues, sensorgestütztes Einstiegsmodell Isaria Pro Compact sowie den Sensor Isaria Pro Active zur Verfügung

    ISOBUS-fähiger N-Sensor speziell für kleinere und mittlere Betriebe

    Auch auf kleineren und mittleren Betrieben gilt, dass die Ertragspotenziale innerhalb der einzelnen Felder vielfach wechseln. Entsprechend weisen die Pflanzen auf den verschiedenen Teilflächen einen unterschiedlichen Nährstoffbedarf auf. Eine für das gesamte Feld einheitliche Düngung führt damit entweder zu einem Nährstoffüberangebot oder zu einer Unterversorgung der Pflanzen. Beides kann sich negativ auf Ertrag, Qualität, Umwelt und Wirtschaftlichkeit auswirken.

    CropXplorer Basic 5

    Der neue Stickstoffsensor Isaria Pro Compact richtet sich deshalb als Einstiegsmodell gezielt an Betriebe unter 100 Hektar Nutzfläche, bei denen die Digitalisierung derzeit noch nicht so stark genutzt wird. Als sogenanntes passives Messsystem messen hier die an den beiden Traktorspiegeln angebrachten Sensoreinheiten das von den Pflanzen reflektierte Sonnenlicht im roten und nahinfraroten Bereich. Auf dieser Basis können der exakte Nährstoffbedarf der Pflanzen während der Überfahrt mit dem Düngerstreuer ermittelt und die Ausbringmengen des Düngerstreuers in Echtzeit angepasst werden.