Leserbrief zu Özdemirs angestrebten Exportverbot von Mitteln, die bei uns keine Anwendungszulassung haben

    Heute erreichte uns ein Leserbrief zu dem von Cem Özdemir angekündigten Exportverbot für Pflanzenschutzmittel ohne deutsche Zulassung.

    Diese geht nämlich am Ziel vorbei.

    Herr Özdemir, unterlassen Sie den sinnbefreiten Zeitvertreib!

    Nutzen Sie Ihre Zeit, um sich für zielführende Dinge einzusetzen und Dinge, die auch in Ihren Zuständigkeitsbereich fallen.

    Wie wäre es denn ENDLICH MAL mit einem IMPORTverbot oder wenigstens einer verpflichtenden klaren Kennzeichnung für Produkte mit bei uns so nicht erlaubte Erzeugungs- und Haltungsmethoden?

    Warum müssen wir mit Ware konkurrieren, die

    – mit gesundheitsschädlichen Pflanzenschutzmitteln
    – ohne Betäubung beim Schlachten
    – mit Kükentöten

    – mit Stopfleber

    – mit Fütterungsantibiotika
    – mit Gentechnik
    – mit Glyphosatspritzung während des Wachstums
    – mit Regenwaldrodung
    – mit Kinderarbeit
    – mit Ausbeutung
    – ohne Rückverfolgbarkeit
    – ohne Gewässerschutz
    – ohne Neonicverbot
    usw. erzeugt wird?

    Warum wird weiter sowas unseren Verbrauchern untergejubelt und wir verar…t?

    Warum werden weiterhin solche Methoden im Ausland finanziert durch Konsum bei uns?

    Zur Erinnerung: 
    Ihr Posten heißt: „Bundesminister FÜR Landwirtschaft und Ernährung.
    Sie treten bislang ausschließlich als Bundesminister GEGEN Landwirtschaft und Ernährung in Erscheinung.

    Gerner Andreas
    Stadtlauringen/Birnfeld

    Lesermeinungen sind die persönliche Meinung der Schreiber und entsprechen nicht unbedingt der Auffassung der Redaktion.

    Bildquelle: ML-Archiv

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