„Auch in der Corona-Krise sind sich die Landwirtinnen und Landwirte ihrer großen Verantwortung für die Berufsausbildung junger Menschen bewusst.“ Das betont Gerald Dohme, stellvertretender Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), mit Blick auf das neue Ausbildungsjahr. So bestätigen nach Aussage von Dohme die Ergebnisse des Konjunkturbarometer Agrar für den Monat Juni, dass der weit überwiegende Teil der landwirtschaftlichen Ausbildungsbetriebe in Deutschland trotz der Corona-Krise an seinen Ausbildungsplänen festhält. „Die Lebensmittelversorgung und eine flächendeckende, starke Landwirtschaft sind und bleiben nur mit gut ausgebildeten Menschen stabil“, erläutert Dohme. Meldungen, wonach der Ausbildungsmarkt angesichts Corona dramatisch zurück gehe, treffen für die Landwirtschaft nicht zu.

Laut Konjunkturbarometer Agrar bleibt auch in der Corona-Krise eine gute Ausbildung ein elementares Ziel der Ausbildungsbetriebe in der Landwirtschaft. Fünf von sechs befragten Landwirten geben an, dass sie genauso viele oder mehr Auszubildende im neuen Ausbildungsjahr einstellen.

Das Konjunktur- und Investitionsbarometer Agrar wird vierteljährlich im Auftrag des DBV, des VDMA Fachverbandes Landtechnik und der Landwirtschaftlichen Rentenbank in einer repräsentativen Umfrage ermittelt. Zur aktuellen Runde im Juni 2020 befragte das Marktforschungsinstitut Produkt + Markt dazu 854 Landwirte in ganz Deutschland.

Bildquelle: DBV

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