Jetzt steht fest, dass Komatsu Forest in Umeå eine der derzeit größten Investitionen in der schwedischen Industrie tätigt. Es handelt sich dabei um einen richtungsweisenden Fabrikneubau mit dem Schwerpunkt auf eine nachhaltige Produktion.

Die Investition des Unternehmens stärkt zum einen die gesamte Region als Marktführer im Bereich Forsttechnik und zum anderen die künftige Entwicklung von Komatsu Forest.

Komatsu Forest ist einer der weltweit führenden Hersteller von Forstmaschinen. Das Unternehmen ist mit seinen Produkten weltweit aktiv und eine 100%ige Tochter der japanischen Komatsu Ltd. Komatsu Forest steht jetzt vor einer der größten Investitionen in der Firmengeschichte.

„Die Forstwirtschaft ist eine Zukunftsbranche. Im nächsten Jahrzehnt sehen wir, wie neue innovative und klimaschonende Produkte aus Holzfasern hergestellt werden. Wir wollen in die Zukunft investieren und sind überzeugt, dass wir in Umeå die besten Voraussetzungen dafür haben“, so Martin Ärlestig, Produktionsleiter von Komatsu Forest.

Komatsu Forest hat seinen Hauptsitz und seine Produktion im nordschwedischen Umeå, wo sich rund 530 Mitarbeiter des Unternehmens befinden.

Das neue Werk wird im Industriegebiet Klockarbäcken am Stadtrand von Umeå gebaut. Dafür wurde im Vorfeld eine große Machbarkeitsstudie durchgeführt, um das gesamte Projekt, einschließlich Bau und Betriebsverlagerung, unter Beibehaltung der hohen Produktivität zu bewerten.

Der Baubeginn ist auf Mai 2019 veranschlagt und es ist geplant, dass die fertige Fabrik im Jahr 2021 eingeweiht wird. Die Fabrik wird mit ihren fast 40.000 m², die sich auf eine zweistöckige Produktionsfläche und einem dazugehörigen Bürogebäude mit sechs Stockwerken aufteilt, zu einem einzigartigen Wahrzeichen.

„Wir werden eine zukunftsweisende Fabrik bauen, in der wir den Grundstein für die nächste Generation von Forstmaschinen legen können. In den neuen Räumlichkeiten wird neben der Produktion auch die Entwicklung ein wesentlicher Bestandteil sein. Wir investieren in eine Fabrik, die unseren Bedürfnissen hier und jetzt entspricht, aber auch genügend Raum für künftiges Wachstum bietet“, sagt Martin Ärlestig.

Das Projekt ist derzeit eine der größten Investitionen in der schwedischen Industrie und wird sich stark auf die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung konzentrieren. Die Fabrik wird in ihrer Produktion Klima-neutral sein, was durch eine effiziente Energieversorgung mit Solarmodulen, moderner Gebäudetechnik und Geoenergie erreicht wird. Auch der Standort Klockarbäcken in Umeå ist ein wichtiger Faktor, denn durch die Nähe zum Eisenbahnnetz kann ein erheblicher Teil der Waren des Unternehmens auf der Schiene transportiert werden.

Im Bereich Digitalisierung wird Komatsu Forest einen großen Schritt in Richtung Industrie 4.0 machen, in dem der komplette Herstellungsprozess des Unternehmens vernetzt wird. „Das bedeutet viele Vorteile, darunter, dass wir Qualität, Verfügbarkeit und Sicherheit im Detail überwachen können und dass die Kunden eine höhere Flexibilität und kürzere Durchlaufzeiten spüren“, sagt Martin Ärlestig. Ziel ist es auch, dass die neue Fabrik die Position der Region als führendes Unternehmen im Bereich der Forsttechnik weiter stärken wird.

„Wir sind überzeugt, dass das Projekt in mehreren Bereichen regionale, nationale und internationale Fußabdrücke hinterlassen wird“, so Ärlestig abschließend. 

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