Am vergangenen Donnerstag gab Ministerin Kaniber im Landtag ihre Regierungserklärung zur Zukunft der Landwirtschaft in Bayern ab.  

Bezirkspräsident Ralf Huber und Bezirksbäuerin Christine Singer haben sich in ihrer Online-Konferenz Anfang dieser Woche gemeinsam mit den oberbayerischen Kreisobmänner und Kreisbäuerinnen über die geplanten Punkte und Themen der Rede der bayerischen Landwirtschaftministerin ausgetauscht.

Das weitere Vorgehen und umgehende Schritte wurden besprochen. Nach der  Regierungserklärung bleiben  einige Fragezeichen offen und es bestehen weiterhin Unklarheiten, wie Frau Kaniber sich die Umsetzung ihrer Punkte und Themen in die landwirtschaftliche Praxis vorstellt.

„Es kann nicht sein, dass der anstehende Wahlkampf die bayerische Landwirtschaft als buchstäbliche Bauernopfer hernimmt“, so Huber,  „Ich fordere eine Klarstellung für unsere landwirtschaftlichen Familienbetriebe in Oberbayern – und dies bitte von unserer Ministerin persönlich“, so der oberbayerische Bezirkspräsident. Die Stimmung an der Basis sei über das Pfingstwochenende immer weiter aufgeheizt.

„Es reicht nicht nur finanzielle Rahmenbedingungen  in den Raum zu werfen, sondern wir fordern in der Praxis realistisch umsetzbare Maßnahmen. Auch ist bisher der nachgelagerte Bereich nicht in die Verantwortung genommen worden!

Wir nehmen Ministerin Kaniber beim Wort, keinen Betrieb einfach zurück und  fallen zu lassen“.

Quelle: BBV Oberbayern

Bildquelle: BBV Oberbayern (Bezirkspräsident Ralf Huber (rechts), Bezirksbäuerin Christine Singer (links)