Die beiden marktführenden landwirtschaftlichen Radlader von JCB, 419S und 435S, verfügen über noch mehr Leistung und Produktivität. Dank der deutlichen Leistungs- und Drehmomentsteigerung der neuen Motoren können die Radlader die Anforderungen von Lohnunternehmen und Großbetrieben noch besser bedienen.

In den Radladern wird weiterhin ein Sechsgang-Lastschaltgetriebe mit feiner Übersetzung verbaut, was für eine außergewöhnliche Schubleistung sorgt. Durch die Wandlerüberbrückung wird eine direkte Kraftübertragung zwischen Motor und Getriebe erzeugt und somit eine bessere Produktivität bei Ladearbeiten erreicht. Neben der Anpassung der Abgasreinigung, für die Einhaltung der europäischen Stufe V, liefert der 6,7-Liter-Motor von Cummins mindestens 6,5 % mehr Leistung und bis zu 25,5 % mehr Drehmoment.

Video JCB auf der Agritechnica

John Smith, Geschäftsführer von JCB Agriculture, beschreibt: „Unsere Lader der S-Serie, die speziell für landwirtschaftliche Anwendungen gebaut und ausgerüstet werden, waren in der Branche schon immer maßgebend. Da die Leistung von selbstfahrenden Feldhäckslern immer weiter steigt, haben wir mit diesen neuen Maschinen reagiert, damit große Betriebe und Lohnunternehmer Schritt halten können.“

Neben der SCR-Anlage zur Regelung von Stickoxiden verfügen die neuen Motoren über einen Dieselpartikelfilter (DPF), der mit der JCB LiveLink-Telematik verbunden ist, so dass der Status und eventuelle Regenerations- oder Wartungsanforderungen neben dem Kraftstoffverbrauch, den Betriebszeiten und anderen wertvollen Informationen zum Flottenmanagement aus der Ferne verwaltet werden können.

Die Motoren verfügen außerdem über ein neues elektronisches Managementsystem, das zwei Leistungs- und Drehmomentkurven zur Auswahl stellt, eine für den Straßenverkehr und relativ leichte Ladearbeiten und eine, die die volle Leistungsfähigkeit der Maschinen ausnutzt. Die standardmäßige „Standard“-Leistungseinstellung für den JCB 419S erzeugt bis zu 107 kW (144 PS) bei 2.050 U/min und 660 Nm Spitzenmoment.

Wenn die volle Leistung für maximale Produktivität, beispielsweise beim Silo Schieben benötigt wird, wählt der Bediener den dynamischen Modus, um bis zu 145 kW (195 PS) Spitzenleistung und 881 Nm freizusetzen. Im Vergleich zum Stufe IV / Tier 4 Final Motor bedeutet dies 6,5 % mehr Leistung und 5 % mehr Drehmoment.

Das gleiche System des JCB 435S liefert 171 kW (230 PS) bei 2.100 U/min und bis zu 840 Nm Drehmoment für Routinearbeiten. Bei anspruchsvolleren Arbeiten verschiebt der dynamische Modus die Leistungskurve nach oben auf 188 kW (252 PS) und 1.186 Nm. Im Vergleich zu Vorgänger bedeutet dies eine Mehrleistung von 9,5 % und ein Plus an Drehmoment von 25,5 %. Die Umschaltung zwischen den beiden Leistungsstufen erfolgt bei stehendem oder bewegtem Lader über die Taste „DYN“. Diese befindet sich zusammen mit weiteren Funktionstasten übersichtlich an der B-Säule der geräumigen Command Plus-Kabine.

 

Die untere der beiden Leistungskurven ist die Standardeinstellung bei täglicher Inbetriebnahme des Laders. Wenn jedoch der dynamische Modus gewählt wurde, wird dieser für zwei Stunden nach dem Abschalten des Motors gespeichert, so dass die Maschine bei Wiederaufnahme der Arbeit betriebsbereit und vorbereitet bleibt. Zusätzlich zu den potenziellen Kraftstoffeinsparungen durch die geringere Leistungs-und Drehmomenteinstellung können Kraftstoffverbrauch und Wartungskosten des Motors von der neuen Auto-Stop-Funktion profitieren, die den Motor bei unnötigem Leerlauf abschaltet.

Die Leerlaufzeitbegrenzung kann der Bediener mit dem Menüwahlschalter für den Funktionsanzeigebildschirm einstellen, der an der Kabinensäule montiert ist und den Zugang zur zusätzlichen hydraulischen Durchflusseinstellung und anderen Einstellungen ermöglicht, einschließlich einer neuen Konfiguration der Arbeitsleuchten.

 

Der Bediener hat nun bei der Einstellung der Scheinwerfer für Arbeits- und Straßenfahrt mehr Einstellungsmöglichkeiten. So kann er zum Beispiel auswählen, welche Arbeitsscheinwerfer bei der Rückwärtsfahrt eingeschaltet werden. Eine weitere hilfreiche Ausrüstung ist die nach vorne gerichtete Dachkamera, die die Übersicht des Bedieners bei Verwendung eines großen Vorsatzes, wie einer großen Hochkippschaufel, verbessert. Weitere Feinheiten wurden beim neuen JCB 419S und 435S durch die Installation von Gummipuffern verbessert, die den vollen Lenkeinschlag dämpfen. Außerdem ist durch die Umlegung des Motorluftfilters hinter die Kabine eine bessere Erreichbarkeit, sowie ein besserer Schutz, weit weg von wirbelndem Staub und Schmutz, erzielt worden.

 

 

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