Hersteller (OEMs) im Off-Highway-Bereich legen immer mehr Wert
auf leistungsstarke Displays mit hoch entwickelten, anwenderfreundlichen grafischen Oberflächen, wie man sie aus der Konsumelektronik kennt. Überdies sollen die Displays auf verschiedenen Plattformen verwendet werden können. Um diesen von den OEMs gestellten Anforderungen gerecht zu werden, hat MTA die Displays „Giotto“ und „Giotto K“ entwickelt. MTA ist für die Entwicklung und Produktion einer breiten Angebotspalette an elektromechanischen und elektronischen Produkten für namhafte Hersteller bekannt.

Bei Giotto und Giotto K handelt es sich um zwei Off-the-Shelf-Produkte, deren Basis-Software – dank der Tools, die eine herausragende Personalisierung gewährleisten – später implementiert werden kann. Beide Displays wurden mit einer auf einer Android-Plattform basierenden Software vollständig „inhouse“ entwickelt und sind dafür bestimmt, selbst unter schwersten Einsatzbedingungen eine hohe Leistung zu bieten. Giotto ist ein Fulltouch-TFT-Display, während Giotto K ein TFT-Display mit einer Sechs-Tasten-Tastatur kombiniert und somit den Anforderungen einer traditionelleren Kundschaft gerecht wird. Giotto und Giotto K
können als Stand-Alone-Displays oder in Kombination mit anderen Armaturenbrettern oder Displays eingesetzt werden.

Giotto und Giotto K unterstreichen das Know-how von MTA im Bereich der Fahrzeugelektronik. Das Unternehmen ist in der Lage, den Anforderungen der OEMs sowohl mit maßgeschneiderten Produkten für die große Serienproduktion als auch mit Off-the-Shelf-Produkten für Nischenanwendungen zu entsprechen, die sich dank der Tool-Software der neuesten Generation auch von weniger fachkundigen Anwendern ganz einfach personalisieren lassen.

Technische Eigenschaften

Zur Gewährleistung von Zuverlässigkeit und maximaler Betriebsleistungen, selbst unter erschwerten Bedingungen, verfügen Giotto und Giotto K über die im Off-Highway-Bereich charakteristischen und ausgefeilten technischen Eigenschaften.
MTA hat Giotto und Giotto K mit reflexfreier Scheibe und Anti-Finger-Print ausgestattet, wodurch maximale Sichtverhältnisse gewährleistet werden. Spezielle Verfahren zur Beseitigung der Luft zwischen Scheibe und Kunststoffelementen des Displays, verbessern die Outdoor-Leistung, die Robustheit und die Haltbarkeit. Sie
unterbinden die Kondensat-Bildung, erweitern den Temperaturbereich und verringern die Lichtreflektion. Die bei Giotto und Giotto K zur Anwendung kommenden Materialien und Entwicklungslösungen garantieren die Schutzart IP66 sowie eine hohe Festigkeit gegenüber Vibrationen und extremen Temperaturen.
Giotto und Giotto K können mit 12 V oder 24 V versorgt werden. Beide Lösungen verwenden den Prozessor Jacinto 6 von Texas Instruments, der Einschaltzeiten von unter fünf Sekunden garantiert. Die beiden Displays sind ausgestattet mit bis zu acht Analog-/Digitaleingängen; zwei USB-Ports; zwei Ports für den Anschluss an das CAN-Netz, einem Lautsprecher sowie bis zu zwei Frequenzeingängen. Darüber hinaus wurden zwei, an eine eventuelle Kamera anschließbare Videoeingänge und zwei Leistungsausgänge integriert, die es den Displays MTA S.p.A. ermöglichen, externe Funktionen direkt zu steuern. Aus diesem Grund kann auf Steuergeräte für spezifische Funktionen verzichtet werden, was ein vereinfachtes Layout gewährleistet.

Tool-Software, Android und MTA Studio

Die Displays „Giotto“ und „Giotto K“ bieten laut MTA ein hohes Maß an Anpassungsmöglichkeiten an kundenspezifische Anforderungen. Die Android-Plattform, auf der sie basieren, beinhaltet darüber hinaus Standardfunktionen wie Grafikelemente und Bezugsalgorithmen, die die Entwicklung der Applikationen
erleichtern. Auf diese Weise kann der Kunde das Instrument persönlich und auf sehr einfache Weise an das Fahrzeug anpassen, in das Giotto oder Giotto K installiert werden wird. Außer auf die Android-Studio-Umgebung lassen sich die beiden Displays zudem mit dem proprietären MTA Studio Tool programmieren, das sich auch von weniger fachkundigen Anwendern problemlos anwenden lässt.
Diese Software verleiht den Kunden, dank ihrer herausragenden Konfigurierbarkeit, die Möglichkeit, nicht nur das Display nach Wunsch, sondern auch dessen Programmierung mit C/C** LADDER (Livelihoods and Diversification Directions) und FBD (Functional Block Diagram) passend für die Betriebslogiken auszulegen. Für die grafische Bedienoberfläche ist hingegen die Schnittstelle „What You See Is What You Get” vorgesehen, die es dem Benutzer ermöglicht, die Grafik bereits während der Erstellung der Software in ihrer endgültigenAusführung zu sehen. Die Software enthält auch einen Echtzeit- Debugger und eine Reihe von Bibliotheken mit unterschiedlichen verfügbaren Funktionen, die der Kunde den Anwendungsanforderungen entsprechend abrufen kann.

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