Fichtenwirtschaft und Waldumbau vor dem Hintergrund der Klimaveränderungen

    Die klimatischen Veränderungen:

    Beim Klima sind in den letzten beiden Jahrzehnten Veränderungen aufgetreten, die in hohem Maße das Wachstum der Fichtenwälder beeinträchtigen bzw. ihren künftigen Fortbestand infrage stellen.

    Am auffälligsten ist die Veränderung bei der N i e d e r s c h l a g s- v e r t e i l u n g im Jahresverlauf: Die Niederschläge fallen gehäuft im Winter, während im Frühsommer und Sommer gehäuft länger anhaltende Trockenzeiten vorkommen. Ferner fallen die Niederschläge im Winter immer seltener als Schnee. Spätfröste im Frühsommer werden ebenfalls seltener.

    Niederschlagsreiche Phasen und Phasen ohne nennenswerte Niederschläge wechseln nicht mehr so häufig: d.h. Zeiten mit viel Regen dauern verhältnismäßig lange an. Ebenso dauern Zeiten mit hohen Temperaturen und fehlenden Niederschlägen mitunter mehrere Wochen an.

    Zu warme Zeiten ohne Niederschläge treten immer öfter im Frühjahr oder Frühsommer auf.

    Frühjahrsstürme treten gehäuft auf.

    Die Auswirkungen:

    • Die Wasserversorgung der Fichten ist oft nicht mehr gewährleistet. In Teilen Frankens wird die Fichte in den nächsten 2 Jahrzehnten weitgehend verschwinden.

    Langanhaltende Wärmephasen mit mangelnden Niederschlägen begünstigen die Vermehrung der Borkenkäfer. Massenvermehrung der Rindenbrüter tritt immer häufiger auf.

    • Langanhaltende Nässephasen zum Winterausgang begünstigen Sturmwurfereignisse, besonders auf schwer durchwurzelbaren Standorten. Denn die ohnehin flach wurzelnden Fichten finden in durchnässten Böden weniger Halt.

                                                

    Was ist zu tun?

    Von Trockenschäden, vom Borkenkäferbefall und von Sturmwürfen sind Bestände vor allem dann bedroht, wenn sie unzureichend durchforstet sind.

    Bei zu hohen Baumzahlen pro ha müssen sich viele Bäume den oftmals nur mäßigen Niederschlag teilen. Wenn die Anzahl der Bäume aufgrund einer Durchforstung verringert wird, bekommen die verbliebenen Bäume mehr von dem Kuchen ab.

    Wenn die Bäume zu eng stehen, fällt der Regen oftmals gar nicht auf den Boden (vor allem dann, wenn innerhalb von Trockenzeiten wenigstens hin und wieder ein paar kürzere Schauer niedergehen). In den Kronen der Fichte bleibt oftmals der größte Teil der Kleinniederschläge hängen und verdunstet dort.

    Allerdings können Bäume begrenzt auch über die Nadeln Feuchtigkeit aufnehmen.

    In Beständen mit ordentlicher Durchforstung bilden die Einzelbäume ein stabiles Wurzelsystem aus. Sie werden damit gegenüber Stürmen stabiler und bei der Wasseraufnahme erfolgreicher.

    Wenn man hierzulande durch die Gegend fährt, begegnet man nicht selten vom Wind aufgerissene Fichtenwälder, die in ihrer Struktur einem Getreidefeld ähneln. Lange, dünne Bäume lehnen gewissermaßen an ihren Nachbarn. Solche Bestände warten offensichtlich auf den nächsten Sturm, um dann serienweise umzufallen. Das ist unverantwortlich!

    Also: Durchforsten-durchforsten-durchforsten.

    Besonders die jungen Bestände gehören energisch durchforstet. Jüngere Fichtenbestände sind noch nicht so sturmgefährdet, so dass die „Auflockerung“ die Stabilität noch nicht so gefährdet. Die verbleibenden Bäume können noch ein raumgreifendes Wurzelsystem ausbilden. Da in jüngeren Wäldern bei den verbleibenden Bäumen die Zweige rasch nachwachsen, werden die bei der Durchforstung entstehenden Lücken im Kronendach rasch wieder geschlossen, sodass kaum Zuwachsverluste auftreten.

    Merke: In Jungbeständen in der Oberschicht eingreifen. Den Bedränger des „Zukunftsbaums“ entnehmen.

    Unterlassene Durchforstung in der Jugendphase lässt sich nie wieder nachholen. Je älter die Bäume werden, desto riskanter wird es, wenn man ihren Nachbarn entnimmt, weil dieser ihn teilweise Jahrzehntelang mit gestützt hat. Die Durchforstung älterer

    Bestände muss man daher mit äußerster Vorsicht und immer nur in kleinen Schritten handhaben.

                                                        

    Merke: In älteren Beständen sehr behutsam und eher in der Zwischen- und Unterschicht und zu Lasten gering vitaler Bäume eingreifen.

    Der Abstand der „Zukunftsbäume“ in der Oberschicht sollte bereits in der Jugendphase weitgehend geregelt werden. Im Alter sind meist nur mehr vorsichtige Nachkorrekturen möglich.

    Wenn man im Jungbestand ordentlich durchforstet hat, sind die verbliebenen Bäume relativ stabil (Sie haben ein ordentliches Wurzelwerk entwickelt). Die Entnahme eines Nachbarbaums ist dann nicht mehr so riskant.

    Was tun, wenn man die Durchforstung in der Jugendphase versäumt hat?

    Auch in nicht oder ungenügend durchforsteten, älteren Fichtenbeständen findet man immer wieder Bäume, die sich ohne menschliches Zutun eine führende Stellung im Bestand erkämpft haben.

    Diese Bäume bei der Durchforstung auf keinen Fall entnehmen, denn sie bilden oft das Stützgerüst des Bestandes. Vielmehr sollte man ihre Stellung durch Entnahme eines Nachbarbaums noch begünstigen.

    Rückegassen anlegen!

    Die Anlage von Rückegassen wirkt wie eine Durchforstung. Denn die Bäume entlang der Rückegassen können ihr Wurzelsystem und ihre Kronen besser ausbauen, ohne dass auf ganzer Fläche die Stabilität beeinträchtigt wird. Die Bäume an der Rückegasse bilden dann gewissermaßen eine Art von Stabilitäts-Rippen.

    Ansonsten sehr vorsichtig und sehr mäßig eingreifen.

    In Gruppen denken und weniger in Einzelbäumen!

    Mehrere Bäume (3 -5) zusammen können eine „Kampftruppe“ bilden. Wenn man diese weitgehend ungestört lässt, erhält man im Allgemeinen die Stabilität dieser Gruppe. Man entnimmt dann immer nur am Rand dieser Gruppe einen Baum. Die dadurch begünstigten Nachbarbäume können ihren Wurzel- und Kronenbereich erweitern. Dadurch wird die Stabilität der Gruppe verbessert.

    In älteren Baumgruppen geht die „Kräftigung“ der verbliebenen Bäume allerdings viel langsamer vonstatten, als in jungen Beständen.

    Wichtig: Bei der Durchforstung in bisher ungenügend oder kaum durchforsteten, älteren Beständen vor allem schwach bekronte, kranke oder sonst auffallend geschwächte Bäume entnehmen

    Diese werden möglicherweise demnächst ohnehin vom Borkenkäfer befallen.                         

    Solche Bäume dienen auch anderen Bäumen nicht als „Stütze“ bei Sturmereignissen. Bei geringen Niederschlägen halten sie in ihren Kronen Niederschläge fest, die bei gesunden Nachbar-Bäumen besser angelegt wären. Schließlich bringen sie als Frischholz noch einen Geldertrag. Wenn sie bald danach dürr geworden sind, bringen sie kaum noch Einnahmen.

    Die Rolle der unterständigen Bäume.

    In einem frühzeitig durchforsteten Bestand findet man zahlreiche vitale Unterständer, vor allem auf gut durchwurzelbaren Standorten und bei guter Wasserversorgung. Ein derart mehrstufiges Bestandesgefüge bietet viele Vorteile. Die Bäume der Zwischen- und Unterschicht verhindern, dass der Wind die Bestände durchbläst und austrocknet. In der Zwischen- und Unterschicht findet man zudem auch viele „Nachrücker“. Falls der Baum der Oberschicht geerntet wird oder durch ein Schadereignis ausfällt, kann ihn ggf. der Unterständer ersetzen.

    Bei mangelhafter Durchforstung und bei ungünstiger Wasserversorgung fristen dagegen die unterständigen Bäume oft ein kärgliches Leben und fallen dann nach und nach aus.

    Bei zunehmend geringeren Niederschlägen ist es nicht schade, wenn man den einen oder anderen Unterständer herausnimmt.

    Denn wenn in Zeiten fehlender Niederschläge doch hin und wieder ein Schauer fällt, bleibt der Regen in den Unterständern haften und verdunstet dort.

    Dennoch: Nicht alle Unterständer heraushauen! Einen Teil von ihnen unbedingt belassen. Denn sie verhindern, dass der Wind durch den Bestand bläst und dadurch noch die Austrocknung erhöht wird.   

    Wo muss man noch  u m d e n k e n?

    Der Wald ist  k e i n e  S p a r b ü c h s e mehr!

    Wer Holzvorrate aufspart, läuft Gefahr, dass der nächste Sturm die Ersparnisse vernichtet. Man sollte stetig durchforsten. Auch wenn einmal die Holzpreise nicht so gut sind. Es wächst ja ständig wieder Holz nach (wenn man nur keinen Kahlschlag macht).

                                                

    Die Bäume nicht mehr so alt werden lassen. Denn je älter die Bäume sind, desto anfälliger sind sie gegenüber Stürmen und dem Befall durch Borkenkäfer.

    Beim Betrieb von Verbrennungsmotoren wird Luftstickstoff verbrannt. Dieser Stickstoff gelangt in die Atmosphäre. Die dabei entstehenden Stickoxyde wirken als Stickstoff-Dünger. Die Folge ist, dass die Bäume besser wachsen. Der Nachteil: Die Masse der Baumkronen wird immer voluminöser. Bei Stürmen bekommen die Baumkronen Übergewicht. Das begünstigt zum erheblichen Teil auch die Sturmwürfe.

    Wenn man früher von einem Erntealter von 100 Jahren bei Fichte ausging, sollte man heute von einem Erntealter von 80, oder ggf. schon von 70 Jahren ausgehen.

    Wenn man einen Kahlhieb vermeiden will und zweckmäßiger- weise einen allmählichen Übergang von Ernte und Verjüngung anstrebt, tut man gut daran, mit der Verjüngung im Alter 50(40) zu beginnen und für den Verjüngungsgang einen Zeitraum von 20 – 30 Jahren einzuplanen.

    Der Kahlhieb ist in jedem Fall ein totales Verlustgeschäft.

    Besonders weil auf der Kahlfläche vielfältige Hindernisse (va. Ver-unkrautung) das Aufwachsen der Neukultur behindern. Ferner ist es aussichtslos, auf der Kahlfläche Mischbaumarten, wie Buchen oder Tannen hoch zu bekommen.

    Man sollte daher nach Kräften versuchen, die nachfolgenden Mischbestände weitgehend im Schutz (Halbschatten) des Altbestandes hoch zu bekommen.      

    Was ist zu beachten, beim Voranbau von Mischwald unter dem Schirm des Altbestandes?

    Möglichst viele Baumarten pflanzen.

    Wenn man mehrere Baumarten auf der Fläche hält, sinkt das Risiko, beim Ausfall einer Baumart einen Totalausfall zu erleiden.

    Als allererstes bieten sich natürliche Lücken (entstanden durch Borkenkäfer oder Einzelwürfe) an.

    Die schattenerträglichen Baumarten Tanne und Buche zuerst pflanzen.

                                               

    Wenn man die Schattbäume (z.B. Tanne) unter die Altbäume pflanz, sollte man gar nicht so streng im Verband pflanzen. V.a. sollte man die Tannen nicht direkt dicht an den Altfichten pflanzen. Bei Niederschlagsmanngel im Sommer pumpen die Altbäume das ganze Niederschlagswasser weg. Die Jungbäume kommen dann zu kurz. Lieber in die altbaumfreien Lücken pflanzen.

    Gegen Fällschäden vorbeugen. Das stellt man sicher, indem man niemals die ganze Fläche gleich von Beginn an bepflanzt.

    Man beginnt zweckmäßiger weise im Bereich zwischen zwei Rückegassen, der sogenannten Bringungsgrenze, indem man dort bereits bei der Durchforstung etwas stärker eingreift.  Bei der Nachlichtung werden die Bäume dann immer so gefällt, dass sie mit der Krone auf der Rückegasse landen.

    Unter Bringungsgrenze kann man sich die gedachte Mitte zwischen zwei Rückegassen vorstellen. Wie bei einer Wasserscheide sollten dann rechts davon stehende Bäume zur rechten Rückegasse gefällt, und alle links davon stehenden Bäume zur linken Rückegasse hin gefällt werde,

    Wenn man dagegen von Beginn an die ganze Fläche auspflanzt, läuft man Gefahr, dass bei der Nachlichtung ein Teil der unterpflanzten Jungbäume bei der Ernte der Altbäume vernichtet werden.

    Allerdings ist es nicht leicht, wenn man von der Mitte zwischen zwei Rückegassen (Bringungsgrenze) aus mit dem Pflanzen beginnt und dann von diesem Bereich aus nachlichtet, falls man mit Harvester arbeitet. Bei Harvesterfällung fällt der Baum u.U. in Richtung der heranwachsenden Jungpflanzen. Man kann die Fällung auch so steuern, dass die Verjüngung geschont wir. Aber soll die Technik den Waldbau beherrschen? Das wäre der falsche Weg!

    Daher beim Nachlichten möglichst händisch arbeiten!

    Der Bereich der Rückegassen sollte somit am Ende der

    Verjüngungsmaßnahme mit Lichtbaumarten (z.B. Ahorn oder Fichte, Eiche) bepflanzt werden.

    Bei der Nachlichtung sollte man nicht zu gleichmäßig vorgehen, dh. man sollte im Gegenteil frühzeitig auf eine Löcherstruktur abzielen.

    Wie man anhand der Urwälder ablesen kann, bevorzugen es z.B. die Tannen, mit Vorliebe in natürlichen Lichtschächten nach dem Ausfall mächtiger Altbäume hochzuwachsen.

                                                          

    In der Praxis bedeutet das, dass bei der Nachlichtung im fortgeschrittenen Zustand lieber einmal 2 (oder 3) benachbarte Altbäume entnommen werden und die Zwischenräume unberührt bleiben sollten.                         

    Nach Möglichkeit sollten im Bereich der Rückegassen auch einige Altbäume überhaupt nicht geerntet werden, um eine ungleichaltrige Waldstruktur zu erhalten. Idealform eines Waldes ist nämlich der Typ eines Mehrgenerationenhauses, ( Urwald ).

    Auch sollte man sich davon freimachen, die letzte Fehlstelle „voll zu pflastern“. Auf baumfreien Fehlstellen stellen sich dann von alleine Birken etc. ein und bereichern damit das Waldökosystem auf natürliche Weise.

    Wie erreicht man bei der jungen Waldgeneration die Mischung?

    Am besten, indem man Einzelmischung vermeidet. Die verschiedenen Baumarten immer in Gruppen der gleichen Baumart pflanzen! Damit verhindert man, dass sich die verschiedenen Baumarten ständig im Konkurrenzkampf befinden und man als Waldbesitzer ständig z.B. die Tannen von der Übermacht der Buchen befreien muss, indem man die Buchen heraushaut.

    Bedenke: im Alter nimmt der Altbaum eine Fläche ein von einem Ar oder mehr ein. Dann kann man gleich in Gruppen pflanzen, deren Fläche später dem Platz eines Altbaums entspricht.

    Für die Größe einer Pflanz-Gruppe kann man sich Ausmaße in etwa ab 5×5 m bis 10×10 m vorstellen.

    Diese Überlegungen setzen allerdings voraus, dass die unterpflanzten Mischbaumarten für die künftige Waldgeneration nicht durch Wildverbiss zunichtegemacht werden.

    Die allerwichtigste Aufgabe des Waldbesitzers ist daher zuallererst, die Voraussetzungen zu schaffen, dass die Jagdpächter ihren Verpflichtungen nachkommen und die vorgegebenen Abschüsse des Reh- und Rotwildes auch erfüllen.

    Das geschieht bei der Aufstellung der Abschusspläne, bei der Überwachung der Abschusserfüllung und bei der Gestaltung der Jagdpachtverträge durch die Jagdgenossenschaft.

                                           

    Sonderfall: Größere Sturm-oder Borkenkäferflächen (zwei Baumlängen oder mehr umfassende, große Freiflächen).

    Wichtig: Bei der Aufarbeitung unbedingt Rückegassen einhalten.

    Keineswegs flächiges Befahren! Das vernichtet den Waldboden und fördert die Verunkrautung.

    Stehengebliebene Randbäume nach Möglichkeit erhalten.

    Man sollte den Randbäumen immer die „Chance“ geben, vielleicht doch zu überleben. Manchmal stabilisieren sie sich und haben dann eine wichtige Schatt- und Schutzwirkung für die darunter stehende Verjüngung.

    Ferner beim aufarbeiten des Sturm- oder Käferholzes – keine blitzblanke Wohnstube herstellen, sondern möglichst Teile des Kronenmaterials auf der Fläche belassen. Liegengebliebene Kronenteile haben eine wichtige Schattwirkung und verhindern, dass die Fläche vom Wind durchblasen wird. Sie stellen auch Hindernisse für die Begehbarkeit durch das Wild dar. Im Zweifelsfall die Kronenteile nur ein oder zweimal mit der Motorsäge durchschneiden, damit sie schneller abtrocknen (Kupferstecher).

    Beim Bepflanzen der Kahlfläche sollte am Südrand der Kahlfläche die Schattwirkung des südlich davon verbliebenen Nordrands des verbliebenen Baumbestandes genutzt werden.

    Hier kann man durchaus die Tanne bis auf eine Altbaumlänge in die entstandene Kahlfläche hinein pflanzen.

    Anders ist es mit dem Nordrand der entstandenen Kahlfläche.

    Dieser Bereich ist der Sonneneinstrahlung besonders ausgesetzt und zeigt auch den stärksten Unkrautwuchs.

    Diesen Bereich für die lichtbedürftigeren Baumarten (Eiche, Ahorn, Lärche) vorsehen.

    Der in der Jugend sehr raschwüchsige Ahorn z.B. wird mit der Verunkrautung am ehesten fertig.

    In der Mitte der Kahlfläche ist guter Rat teuer. Oft bleibt nichts übrig, als die Eiche, die Kiefer oder letztendlich doch wieder die Fichte zu pflanzen.

    Daraus erkennt man, wie wichtig es ist, Vorsorge zu treffen, dass eine Kahlfächen-Situation gar nicht erst entsteht.

    Das ist der Sinn der obigen Ausführungen. Man kann auch Pech haben, und die unterpflanzten Jungbäume werden durch Sturm-wurf vernichtet. Aber man kann auch Glück haben.

    In diesem Sinne: Viel Glück!         Heinz Knörr, Herbst 2020

    Der Autor:

    Karl Heinrich Knörr war, bevor er in Ruhestand ging, Leiter eines Staatl. Forstamtes in Nordbayern und lebt inzwischen im Raum Erding. Er ist viel mit bäuerlichen Waldbesitzern in den Wäldern unterwegs.

    Bildquelle: Karl Heinrich Knörr