Einsatz von AdBlue Pumpen in der modernen Landwirtschaft

    Die durch den Klimawandel verursachten Probleme führen zu immer höheren Anforderungen an Unternehmen, darunter auch landwirtschaftliche Betriebe. Aufgrund strengerer Abgasvorschriften sind Fahrzeughersteller gezwungen, innovative Technologien zur Verbesserung der Schadstoffwerte einzusetzen. Entwickelt wurden SCR-Abgasnachbehandlungssysteme, deren Basis die Harnstofflösung AdBlue ist.

    AdBlue ist eine synthetisch hergestellte 32,5-prozentige hochreine Harnstofflösung in demineralisiertem Wasser. Von ihr geht unter Beachtung des europäischen Chemikalienrechts keine besondere Gefährdung aus. Die Lösung ist in die Wassergefährdungsklasse 1 eingeordnet. Sie steht für schwach wassergefährdend. AdBlue darf deshalb weder in das Grundwasser noch in Gewässer oder die Kanalisation gelangen. Aus diesem Grund ist größte Vorsicht beim Umfüllen wichtig.

    Spezialpumpen zur Vermeidung von Grundwasserverunreinigung

    Spezielle AdBlue Pumpen schließen aus, dass während des Umfüllvorganges Harnstofflösung in das Grundwasser gelangt. Je nach Förderungsmenge kommen verschiedene Antriebsarten zur Anwendung. Für kleinere Quanta bieten sich handbetriebene Produkte an. Zur Auswahl stehen Kurbel- und Handpumpen. Sind größere Mengen in die Fahrzeuge einzufüllen, empfiehlt sich die Anschaffung einer elektrischen AdBlue Pumpe.

    Betankungsset

    Zur Lagerung der Harnstofflösung finden sich mobile und stationäre AdBlue Tankanlagen auf dem Markt. Eine platzsparende Alternative stellen Betankungssets mit und ohne Zählwerk dar. Dabei handelt es sich um komplette Einheiten. Die Montage an der Wand oder dem Fass ist unkompliziert und erfordert nur wenige Handgriffe. An die Lagerräume und Behältnisse für AdBlue werden einige Anforderungen gestellt. So dürfen ausschließlich hochlegierte austenitische Cr-Ni- und Cr-Ni-Mo-Stähle nach DIN EN 10088-1 bis -3 sowie verschiedene Kunststoffe, darunter HDPE, HDPP und Viton verwendet werden. Bevor ein Material zum Einsatz kommt, sind entsprechende Eignungstests durchzuführen.

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