Im Vergleich zu Schüttler- ist bei leistungsstärkeren Rotor-Mähdreschern eine weitere Leistungssteigerung durch das Bauvolumen begrenzt. Somit muss für eine weitere Leistungssteigerung das Bauvolumen effizienter genutzt und die Gesamtmaschine konstruktiv auf eine höhere Effizienz ausgelegt werden. Dazu gehören nicht nur Baugruppen für den Antrieb, sondern auch alle anderen Baugruppen vom Einzugskanal bis zum Häcksler.

John Deere hat bei der Entwicklung des neuen Doppel-Axialrotor-Mähdreschers nicht nur die Baugruppen zum Dreschen und Abscheiden, sondern auch alle anderen leistungsbestimmenden Baugruppen unter Berücksichtigung maximaler Effizienz überarbeitet. Ziel der Konstruktion war es, auch unter erschwerten Erntebedingungen eine maximale Leistungsstabilität bei möglichst unveränderten Maschineneinstellungen zu erhalten.

Video - John Deere auf der Agritechnica 2019

Dies beginnt bei einem identischen Drehpunkt von Schrägförderer und Zuführtrommel, um den Zuführwinkel zu den Rotoren immer identisch zu halten. Dazu gehört auch ein vollkommen neues schlankes Antriebskonzept auf Riemenbasis, das es erlaubt, bei einem derzeit maximalen Kanalbreitenmaß von 1,72 m und 710er-Frontbereifung eine Transportbreite von 3,5 m einzuhalten. Das Doppel-Axialrotor-Dresch- und Abscheidekonzept wurde auf maximale Strohdurchsatz- und Leistungsstabilitätswerte ausgelegt.

Insbesondere bei der Reinigung wurde hoher Wert auf die Ableitung großer Luftvolumenströme auch über die Strohverteiltechnik gelegt, um den Luft-Gegendruck zu minimieren und damit die Windsichtung zu maximieren. Am Häcksler endet die Optimierung durch Ersatz der bekannten Winkelmesser gegen sogenannte „gedellte“ Messer mit Golfball-Luftstromeffekt zur Maximierung des Luftvolumenstromes. Die Gesamtkonstruktion beinhaltet alle aktuell bekannten technischen Maßnahmen zur Maximierung der Effizienz eines Mähdreschers, aus denen sich ein verringerter Input bei maximierter Druschleistung und somit Wirtschaftlichkeit ergibt.

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