Nachdem das CLAAS Werk Harsewinkel bedingt durch Produktionsstopps bei Zulieferern die Serienfertigung für zunächst zwei Wochen herunterfahren musste, wird am Standort Bad Saulgau plangemäß weiter produziert. „Wir versorgen unsere Händler und Kunden nach wie vor zuverlässig mit Maschinen für die Grünfutterernte“, erklärt Patrick Boos, Geschäftsführer Produktion CLAAS Saulgau GmbH. „Damit können wir eine Versorgungssicherheit zum anstehenden 1. Schnitt und darüber hinaus gewährleisten.“ Bis zur Umstellung auf die Vorsatzgeräteproduktion Ende April muss noch eine mittlere dreistellige Zahl an Mähwerken, Schwadern, Zettwendern und Ladewagen gefertigt werden. Angesichts unserer Sicherheitsvorkehrungen und der umfassenden Teilebevorratung sind wir sehr zuversichtlich, das Planziel zu diesem Zeitpunkt auch zu erreichen. Dabei steht der Schutz unserer Mitarbeiter natürlich an erster Stelle.“

Ulrich Nickol, seit 1.April Leiter Futtererntesparte bei CLAAS und zudem Geschäftsführer bei der CLAAS Saulgau GmbH sowie bei der CLAAS Material Handling GmbH, ergänzt: „Als eine der wenigen Landmaschinenfabriken in Europa können wir glücklicherweise nach wie vor und ohne Fertigungsaussetzung auf normalem Level produzieren. Zwar hat sich die Situation auf Seiten einiger Zulieferer etwas verschlechtert, grundsätzlich sind wir mit Zulieferteilen für das Segment Grünfutterernte aber gut abgesichert. Lediglich im Bereich Schwaderproduktion wurde die Montage einiger Einheiten zeitlich versetzt. Der betreffende Lieferant fährt seine Produktion aber bereits wieder an, sodass die verschobenen Einheiten zügig nachproduziert werden können. Es sind darüber hinaus bereits genug Schwader gefertigt worden, um den aktuellen Bedarf auch mittelfristig zu decken, sodass keine Versorgungslücke entsteht.“

Bad Saulgau ist Fertigungsstätte für CLAAS Mähwerke, Zettwender, Schwader sowie Ladewagen und Häckseltransportwagen. Zudem werden Vorsätze sowie Einzugs- und Häckselaggregate für den JAGUAR gebaut.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.