Bullenverladen – höchstes Risiko für Landwirtsfamilie und Verlade-Personal

    Bullen können nur sicher verladen werden, wenn beim Verladen zwischen Tieren und Menschen eine hundertprozentige, technisch sichere Trennung besteht.

    Dies können Teile der Aufstallung sein, wie zum Beispiel Treibgänge, fixierbare Torflügel, Treibgatter und mit diesen fest verbundene Viehtransportwände.

    Lücken im Verladeweg führen zu Fluchtverhalten oder zum (oft fatalen) Umkehren der Tiere. Und zum Zurückwollen um jeden Preis – öfter auch der Preis, dass der Landwirt oder ein Familienangehöriger ihn mit dem Leben bezahlt.

    Personen mit Hilfsmitteln (Opa mit Schaufel, Oma mit Mistgabel, Enkel mit Besen, …) sind keine sicheren Lückenfüller.

    Im Gegenteil: Der Landwirt setzt seine Familienangehörigen einem tödlichen Risiko aus. Entwischt ein Bulle aufgrund lückenhaften Verladeweges, wird das Tier zur Gefährdung der Allgemeinheit und löst rasch Polizeieinsätze aus.

    Überprüfen Sie Ihre Verladewege und Verlademethoden. Lassen Sie sich fachkundig von den Außendienst-Kolleginnen und -Kollegen der Berufsgenossenschaft beraten.

    Quelle: SVLFG

    Bildquelle: SVLFG

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