Unter dem Motto „Wer früher stirbt, ist länger tot“ veranstalten die Landwirte von LSV Bayern in Eitensheim (Oberbayern) ein Bulldog-Kino. Parallel dazu gab es auch auf der Karpfhamer-Festwiese (Niederbayern) bei top Wetterbedingungen ein Bulldog-Kino.

Michael Muhr stellte zusammen mit seinem Team von Land schafft Verbindet Bayern dieses Event auf die Beine. Dazu stellte Anton Maier einen Acker zu Verfügung. Der Film „Wer früher stirbt, ist länger tot“ vom Regisseur Marcus H. Rosenmüller beschreibt am besten wie das Bauernsterben in den letzten Jahren voranschreitet.

Um auch auf den hinteren Rängen in den Traktoren noch die beste Sicht auf den Film zu haben, wurde die 15 Meter breite und sieben Meter hohe Leinwand von einem Autokran in die höhe gezogen. Der Ton wurde über die Radiofrequenz auf die Schlepper übertragen.

Leider ging kurz vor beginn der Veranstaltung ein kräftiger Regenschauer über die Veranstaltungsfläche, so das es eine leicht schlammige Angelegenheit wurde.

Es kamen ca. 400 Schlepper um dieses einmalige Erlebnis mitzugestalten.

Video – Bulldog-Kino Eitensheim:

Hintergrund:

Der LSV fordert das Ende des Bauernbashings, sowie den Rücktritt von Svenja Schulze (SPD).

Anlass ist die Vorstellung des „Berichts zur Lage der Natur 2020“. Darin wird die (konventionelle) Landwirtschaft in Deutschland pauschal als Verantwortliche des Artenrückgangs benannt. Gegen diese undifferenzierte Darstellung wehren sich die Bäuerinnen und Bauern mit Nachdruck.

Rendner:

  • Peter Funk – 2. Bürgermeister von Eitensheim
  • Alexander Anetsberger – Landrat von Eichstätt
  • Stefan Maier – Greenpeace München
  • Fridays for Future
  • Johannes Scharl – BBV-Kreisobmann Eichstätt
  • Michael Federl – LSV Bayern
  • Michael Muhr – LSV Bayern

Video der Reden:

Bilder – Bulldog-Kino in Eitensheim:

Der Veranstaltungsort:

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