Bauern agieren sachlich – und halten die Lebensmittelversorgung aufrecht

Im Zusammenhang mit der bevorstehenden Entscheidung des Bundesrates zur Düngeverordnung am Freitag hat der Präsident des Bayerischen Gemeindetages, Uwe Brandl, der Bauernschaft eine Radikalisierung vorgeworfen. Diesen Vorwurf weist der Generalsekretär des Bayerischen Bauernverbandes Georg Wimmer mit aller Deutlichkeit zurück.

„Die Landwirte sind dafür bekannt, dass sie ihre Anliegen mit Sachargumenten und Emotionen vortragen, aber der Vorwurf der Radikalisierung der Bauernschaft ist schlichtweg unanständig. Brandl hat offensichtlich immer noch nicht verstanden, dass die geplanten Verschärfungen der Düngeverordnung zum Teil sogar zulasten der Wasserwirtschaft gehen werden – dann nämlich, wenn zum Beispiel der Zwischenfruchtanbau im Sommer aufgrund des Düngeverbots zum Erliegen kommt.
Noch vor wenigen Wochen hat Brandl uns eine vertrauensvolle Zusammenarbeit angeboten und selbst gesagt, dass nur Forderungen nach verschärften gesetzlichen Regelungen nicht zielführend seien. Ein Miteinander sieht für mich anders aus!

Im Übrigen verkennt Brandl offensichtlich total, dass unsere Bauern gerade in der schwierigen Zeit mit aller Kraft die Lebensmittelversorgung aufrechterhalten.“

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