Bauern helfen – Wir füttern den NABU

    Landwirte haben heute am 05.03.2020 symbolisch Heuballen vor die Naturschutzbund Deutschland ( NABU ) – Niederlassungen gestellt.

    Grund:

    Die Landwirte üben scharfe Kritik am Naturschutzbund (Nabu). Dieser lasse seine Tiere verhungern.

    Im Meldorfer Speicherkoog grasen seit 2005 Konik-Pferde. Nun wurden eine Stute und drei Fohlen tot geborgen. Der Nabu-Pressesprecher schreibt nun, in den Sozialen Medien und in der Presse werde der – sachlich unbegründete – Vorwurf laut, der NABU habe seine „Betreuungsverpflichtungen“ nicht erfüllt.

    Fakt ist laut Vertrag zwischen dem Kreis Dithmarschen und dem Nabu:
    – der Nabu ist Eigentümer und Halter der Pferde.
    – Der Nabu hat die tiermedizinische Versorgung sicherzustellen.
    – Der Nabu hat die Entnahme überzähliger, kranker oder verendeter Tiere sicherzustellen.
    – Der Nabu kann diese Aufgabe an Dritte übertragen.
    – Bei Vorkommnissen stellt der Nabu aber sicher, dass unter anderem das Veterinärwesen unterrichtet wird
    – im Rahmen der Aufsichtspflicht verpflichtet sich der Nabu zu mindestens fünf Kontrollen die Woche durch fachkundige Personen.

    Danke an die Landwirte vor Ort für die Bilder.

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