Die Witterung hat einen wesentlichen Einfluss auf die Erntemengen. Das zeigen auch die vorläufigen Zahlen zur Getreideernte 2020, die erneut unterdurchschnittlich ausgefallen ist. Problematisch waren dabei sowohl die Frühjahrstrockenheit zwischen Mitte März und Mitte Mai 2020 als auch die Regenmengen im Oktober 2019. Sie hatten zur Folge, dass die Felder während der Aussaat des Wintergetreides nicht oder nur eingeschränkt befahrbar waren, sodass verstärkt weniger ertragreiches Sommergetreide angebaut werden musste.

Pauschal von einer guten oder schlechten Ernte zu sprechen, ist angesichts großer regionaler Unterschiede schwer. Verglichen mit dem Durchschnitt der Jahre 2014 bis 2019 fielen beispielsweise die Hektarerträge in Sachsen-Anhalt um 7,7 Prozent, während die Betriebe in Rheinland-Pfalz 2020 3,7 Prozent mehr pro Hektar ernten konnten.

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