#2.5 bar: Ohne Druck durch den Wald

    Unter dem Titel „#2,5 bar: Ohne Druck durch den Wald“ startete die Aktion in den sozialen Medien und auf einer eigenen Website unter www.2komma5bar.info.

    „Als führender Großhändler für Agrar- und Forstreifen sind wir täglich im Austausch mit Händlern und Anwendern. In diesen Gesprächen rückt auch immer wieder die Ressource Waldboden und deren Schonung in den Focus. Mit der Aktion „#2,5 bar: Ohne Druck durch den Wald“ möchten wir Lösungen vorstellen, die der Bodenverdichtung vorbeugen“, erklärt Bohnenkamp-Marketingleiter Henrik Schmudde.

    Die Kampagne wendet sich an Händler und Anwender gleichermaßen. Sie rückt dabei die Menschen in den Mittelpunkt, die täglich professionell mit der Forstwirtschaft und ihren aktuellen Herausforderungen zu tun haben, und beleuchtet die Möglichkeiten und Besonderheiten eines professionellen Forstreifens entlang der gesamte Lieferkette. Zum Auftakt sprechen mit Adrian Busch und Thomas Jensen zwei forstwirtschaftliche Praktiker über den Waldboden, den Forestar 344 ELIT und aktuelle Herausforderungen in der Forstwirtschaft. Weitere Clips sind in Produktion.

    Alliance Forestar 344 ELIT 1

    Die ideale Rückegasse sieht man nicht

    „Wir wären froh, wenn 2,5 bar Reifendruck der neue Standard im Wald würde“, kommentiert Thomas Jensen vom Niedersächsischen Forstplanungsamt in seinem Videoauftritt die Aktion. „Der Waldboden ist ein komplexes Ökosystem. Solange der Untergrund durch Wurzeln und den Humus geschützt ist, kann wenig passieren. Doch einmal geschädigter Boden lässt sich kaum wiederherstellen.“ Jensen setzt daher auf Prävention. Sein Rezept ein festes System von Rückegassen, ein bewusster Einsatz von Maschinen und nur bei der passenden Witterungen in den Wald fahren. „So reduzieren wir so gut wie möglich den Stress für den Boden und vermeiden sichtbare Rückegassen.“ Doch ganz ohne Beeinträchtigung, das weiß auch Jensen, funktioniert Waldwirtschaft eben auch nicht. Man müsse aber wenigstens die richtige Technik einsetzen, und dazu gehöre auch „bessere Reifen mit geringerem Druck zu fahren.“

    Forestar 344 ELIT: „Ein Sprung in die richtige Richtung“

    Sein Branchenkollege Adrian Busch verwaltet beim Dienstleister Center-Forst eine Forstgemeinschaft der Rentkammer Wittgenstein und der Freiherren zu Eisenbach in Lauterbach. Aktuell bereitet dem Verwalter der Fichtenbestand große Sorge: „Wir leiden hier in der Region seit drei Jahren unter einer Großkalamität. Unsere größte Aufgabe für die Zukunft wird sein, mit neuen Baumarten dem Klimawandel etwas entgegenzusetzen.“ Die Bodenschonung hat Adrian Busch ebenfalls im Blick, Fahrten abseits der Rückegassen kommen in dem PEFC-zertifizierten Betrieb ohnehin nicht in Frage. Doch auch auf den genau definierten Arbeitswegen beugt sein Betrieb mit Niederdruckreifen der weiteren Bodenverdichtung vor. Niedriger Reifendruck im Wald sei angesichts der mechanischen Belastung durch spitzen Reisig, Stucken und Schlagreste schwieriger zu realisieren als etwa in der Landwirtschaft. Dennoch hat Busch kürzlich den Forestar 344 ELIT in einem Feldversuch sogar bei nur 2 bar gefahren und damit 0,5 bar unter Herstellerangaben. Das Ergebnis hat den verantwortungsvollen Forstverwalter beeindruckt: „Das ist im Vergleich zu einem Standardforstreifen ein Sprung in die richtige Richtung.“

    Quelle: Bohnenkamp

    Bildquelle: Bohnenkamp

    Verwandte Artikel

    Kommentar verfassen

    neueste Beiträge:

    meist gelesen

    Folge Moderner-Landwirt.de :

    21,421FansGefällt mir
    8,174FollowerFolgen
    16,421AbonnentenAbonnieren
    spot_img

    Beliebte Artikel

    X